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Die Anwohner im Schooren fühlen sich von der Stadt im Stich gelassen

Die Verkehrserschliessung der geplanten Überbauung am Tegerlooweg in Oberwinterthur stösst vielen Anwohnern sauer auf. Sie befürchten durch die Zunahme der Wohneinheiten noch mehr Zufahrtsverkehr durchs Quartier.

Die Visualisierung zeigt die geplante Siedlung Eichwaldhof. Dass es zur Erschliessung stadtauswärts nach dem Neubau keinen Linksabbieger auf der Frauenfelderstrasse geben soll, erzürnt die Gemüter.
Die Visualisierung zeigt die geplante Siedlung Eichwaldhof. Dass es zur Erschliessung stadtauswärts nach dem Neubau keinen Linksabbieger auf der Frauenfelderstrasse geben soll, erzürnt die Gemüter.
Visualisierung: KilgaPopp / Krebs und Herde

Es dauerte etwas, bis an der Informationsveranstaltung zum Projekt Eichwaldhof am Donnerstag die Emotionen hochkochten. Die rund 40 Anwohner und Anwohnerinnen aus dem Schoorenquartier lauschten den Ausführungen von Reto Wild, dem Vertreter der Eigentümerschaft, sowie den Vorträgen von Architekt Stephan Popp und Landschaftsarchitekten Matthias Krebs geduldig und wohlwollend. Bis die Veranstalter auf die vorgesehene Verkehrserschliessung zu reden kamen.Der Gestaltungsplan sieht zwei Tiefgaragen mit insgesamt 315 Abstellplätzen vor. An der heute bestehenden Erschliessung ändert sich nichts. Das bedeutet, dass ein Direktabbiegen von der Frauenfelderstrasse in die Schoorenstrasse weiterhin nur von der Autobahn herkommend möglich ist. Der von Winterthur kommende Verkehr muss hingegen weit ausholen: Von der Frauenfelderstrasse rechts abbiegen in die Technoramastrasse, von dort über die Brücke zum Pappelweg, weiter über die Pfaffenwiesenstrasse und den Ruediweg zur Tiefgarageneinfahrt.

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