Zum Hauptinhalt springen

Die freundliche Parteisoldatin

Christa Meier ist umgänglich und kompetent, Lehrerin und doch nicht lehrerhaft. Allerdings wirkt die SP-Kampfkandidatin zum Teil etwas farblos. Ob das damit zu tun hat, dass die stramme Genossin fast immer auf der Parteilinie liegt?

Links und nett: SP-Kampfkandidatin Christa Meier will Geschlechterquoten, hohe Renten und Steuern, keine Schuldenbremsen und ­Auslagerungen. Für das Bild posiert die Kantonsangestellte vor dem Bistro Les wagons am Lagerplatz.
Links und nett: SP-Kampfkandidatin Christa Meier will Geschlechterquoten, hohe Renten und Steuern, keine Schuldenbremsen und ­Auslagerungen. Für das Bild posiert die Kantonsangestellte vor dem Bistro Les wagons am Lagerplatz.
Enzo Lopardo

So tritt sie auf: Bequemer Kleidung gibt sie den Vorzug vor Hosenanzug und Rock, so auch beim Fototermin für dieses Porträt. Ohne Jacke muss sie an diesem Dezembertag frieren, darüber macht sie eine scherzhafte Bemerkung.

Als Journalist kommt man mit ihr im Stadtparlament in Kontakt (ihr Platz ist direkt vor der Journalistenbank), auf Fragen reagiert sie stets freundlich und hilfs­bereit. Christa Meier ist die nette Dame von nebenan.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.