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«Heute gibt es hier fast nur noch Schuhe und Kleider»

Das Café Kränzlin am Untertor war eine Institution: Beim Znüni diente es den Geschäftsleuten als Treffpunkt, mittags konnte man dort gut und günstig essen und abends wurde im oberen Stock getanzt und angebandelt.

Guido Kränzlin erlebte im Café bewegte Zeiten, vor allem im Dancing Obango im ersten Stock.
Guido Kränzlin erlebte im Café bewegte Zeiten, vor allem im Dancing Obango im ersten Stock.
Marc Dahinden

Die Geschichte des Cafés und der Confiserie Kränzlin beginnt 1919, als die Brüder Gerhard und Hans Kränzlin die Liegenschaften Untertor 35 und 37 kauften und darin das Café Kränzlin einrichteten.

Es wurde von den Schwestern Therese und Anni geführt und war das erste seiner Art in Winterthur. 1928, knapp zehn Jahre später, übernahm Guido Kränzlins Vater Stefan das Café in Winterthur als Geschäftsführer; seine Schwestern und seine Frau Emma unterstützten ihn dabei. Wiederum gut zehn Jahre später, 1939, kaufte er seinen Brüdern die Liegenschaften ab und wurde damit auch alleiniger Inhaber des Cafés.

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