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Die Kinderkrippen bleiben offen, aber...

Der Kanton appelliert an die Eltern, ihr Kind nur in die Tagesstätte zu bringen, wenn es unbedingt nötig ist. Uneins sind sich Kanton und Kitas, wenn es ums Bezahlen geht.

Die Kinderkrippen bleiben offen, der Kanton rät das Angebot aber nur zu nutzen, wenn es nicht anders möglich ist.
Die Kinderkrippen bleiben offen, der Kanton rät das Angebot aber nur zu nutzen, wenn es nicht anders möglich ist.
mad

Der Bundesrat hat am Montag bestimmt, dass die Kindertagesstätten im Gegensatz zu den Schulen offen bleiben müssen. Gemeinden dürfen Kitas nur schliessen, wenn sie ein anderes Betreuungsangebot für Kinder im Vorschulalter bereit stellen.

Die Kinderkrippe Wirbelwind in Henggart ist offen. «Diese Woche kommt noch ungefähr die Hälfte der angemeldeten Kinder», sagt Krippenleiterin Karin Landert. Umgekehrt verhalte es sich beim Personal. Weil zumindest vorderhand keine Schule und Kurse stattfinden, seien fast gleich viele Angestellte da, wie Kinder. «Wer nicht für die Betreuung nötig ist, erledigt was sonst liegen bleibt: Estrich ausmisten oder Fenster putzen», sagt Landert. Ab nächster Woche würden auch Überstunden abgebaut. Normalerweise betreuen in der Krippe 10 Angestellte täglich 18 Kinder.

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