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Die Moderne wiederbelebt

Das reformierte Kirchgemeindehaus am Lindenplatz ist für 6,3 Millionen Franken von Grund auf saniert worden. Architekt Markus Jedele hat den Bau von 1956 wieder zum Strahlen gebracht. Am Wochenende ist Open House.

Für ungeübte Augen sehen die Fenster im Gartenzimmer des Kirchgemeindehauses aus wie immer. Das täuscht. Die grossen Kippfenster mit den Kugelgriffen sind nagelneu, sie sehen aber ­genauso aus wie die Originale,die beim Bau 1956/57 angebracht wurden. Das Gleiche im Foyer. Der Boden ist wieder aus rotem Stein, für die Holzarbeiten wurde wieder Esche verwendet. Die sei zwar jetzt noch sehr viel hellerals das alte Holz, doch das gleiche sich mit der Zeit an, so Markus Jedele vom Winterthurer Architekten-Kollektiv, der den Umbau und die Sanierung geplant hat.

Das Kirchgemeindehaus sollte zwar modernisiert und an die ­Bedürfnisse der Gemeinde angepasst werden. Andererseits durfte das Original nicht beeinträchtigt werden. «Wir wollten das Haus wieder zum Strahlen bringen», sagt Jedele. Weil das von Architekt Peter Germann entworfene Gebäude als Zeitzeuge definiert ist, waren Absprachen mit der Denkmalpflege nötig.

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