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«Die Moscheen sind Teil der Lösung»

SP-Stadtrat und Sozialvorstand Nicolas Galladé will mit den Winterthurer Moscheevereinen einen engen Dialog führen. Auch mit der umstrittenen An’Nur-Moschee. Mit ihrer Schliessung hat er schon seit längerem gerechnet.

Interview: Jigme Garne
Eingang der An’Nur-Moschee in Hegi: Der Vermieter will den auslaufenden Mietvertrag mit dem kontroversen Verein nicht erneuern.
Eingang der An’Nur-Moschee in Hegi: Der Vermieter will den auslaufenden Mietvertrag mit dem kontroversen Verein nicht erneuern.
Keystone

Die An’Nur-Moschee muss wohl schliessen. Ist das gut oder schlecht für Winterthur?Nicolas Galladé:Das will ich nicht bewerten. Wir sprechen hier von einem privaten Miet­verhältnis, in dem die Stadt keine Rolle spielt. Wir nehmen das zur Kenntnis. Es kommt nicht überraschend, es gab Anzeichen dafür.

Woher wussten Sie von diesen?Wir sind im Dialog mit den Moschee- und Muslimgemeinden, das ist Teil unserer Extremismusbekämpfung. Daher sind wir interessiert daran, dass die Vereine gut organisiert sind und wir unsere Ansprechpersonen haben. Denn die Moschee- und Muslimgemeinden sind in meinen Augen Ressourcen. Sie sind nicht Teil des Problems, sondern sind Teil der Lösung bei der Bekämpfung von Radikalismus.

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