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Die Pensionskasse kürzt die Renten

Die Pensionskasse der Stadt senkt den Umwandlungssatz ab 2020 wie geplant gestaffelt von 6 auf 5 Prozent.

Ab 2020 werden die Renten der ehemaligen städtischen Angestellten gekürzt.
Ab 2020 werden die Renten der ehemaligen städtischen Angestellten gekürzt.

Mit der Rückweisung der Finanzspritze von 144 Millionen Franken hat das Stadtparlament die Planung des Stiftungsrats der Pensionskasse der Stadt kürzlich kräftig durcheinandergewirbelt. Im Rahmen der eigenen Kompetenzen behält dieser seinen bisherigen Plan nun aber bei.

Per 1. Januar 2020 hat er ein neues Vorsorgereglement verabschiedet; damit sinkt der Umwandlungssatz bis 2024 schrittweise von 6 auf 5 Prozent, wobei die Rentenausfälle der Jahrgänge 1955 bis 1968 mit Einlagen teilweise kompensiert werden.

Die Anpassung ist schlüssig: Sie bringt den technischen Zinssatz und den Umwandlungssatz – und damit die Spareinlagen und die Rentenbezüge – wieder in ein ausgewogenes Verhältnis, nachdem jahrelang Pensionierungsverluste aufgelaufen sind.

Viel höhere Beiträge möglich

Noch offen ist derweil, wie nach der ausgebliebenen Finanzspritze die Sanierung der Pensionskasse weitergehen soll. Abhängig ist das von den Empfehlungen der Stiftungsaufsicht, die laut Marianne Fassbind, der Präsidentin des Stiftungsrates, im Sommer zu erwarten sind.

Heute werden die Guthaben der aktiven Versicherten minderverzinst. Zudem leisten diese einen Sanierungsbeitrag von 0,95 Prozent des versicherten Lohnes, die Stadt zahlt weitere 1,45 Prozent. Laut Reglement wäre eine Erhöhung der Sanierungsbeiträge auf 6,4 Prozent möglich. Vorderhand gilt dafür die bisherige Beitragsverteilung.

Der Gemeinderat hatte eine Neuregelung zurückgewiesen, obschon der Arbeitgeberanteil an den Beiträgen klar über dem Schweizer Durchschnitt liegt.

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