Zum Hauptinhalt springen

Die Pfarrwahl ist mehr als eine gewöhnliche Bestätigungswahl

Die reformierten Kirchgemeinden des Kantons Zürich wählen in vier Wochen ihre 129 Pfarrerinnen und 221 Pfarrer für eine weitere Amtszeit.

Eine reformierte Pfarrerin auf der Kanzel: Kommen die Predigten nicht an, bleiben die Kirchgänger weg.
Eine reformierte Pfarrerin auf der Kanzel: Kommen die Predigten nicht an, bleiben die Kirchgänger weg.
Keystone/Symbolbild

Sie lacht fast nach jeder Frage, die man ihr stellt. Und sie hat allen Grund dazu. Esther Cartwright, reformierte Pfarrerin von Hettlingen, wusste ihre Kirchgemeinde vor vier Jahren hinter sich. Dort wirkte sie damals erst seit drei Jahren und erzielte an der ersten Bestätigungswahl, der sich die reformierten Pfarrerinnen und Pfarrer nun alle vier Jahre stellen müssen, 98 Prozent Ja-Stimmen. Dem 28. Februar, dem Tag der nächsten Urnenwahl, sieht sie gelassen entgegen. Es entspricht ihrem Wesen, zuversichtlich zu sein. Cartwright ist die einzige Pfarrerin der Kirchgemeinde. Die Stimmberechtigten können für oder gegen sie stimmen, neue Namen einbringen können sie nicht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.