Winterthur

Die Schützi erhält einen neuen Rasen samt Bewässerungsanlage

Der Stadtrat hat fast eine Million Franken für die Erneuerung des Rasens im Stadion Schützenwiese gesprochen. Der Betrag beinhaltet auch die Finanzierung einer automatischen Bewässerungsanlage.

Der Rasen der Schützenwiese wird am Ende der Saison durch einen neuen ersetzt.

Der Rasen der Schützenwiese wird am Ende der Saison durch einen neuen ersetzt. Bild: mad

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Der Hauptplatz im Stadion Schützenwiese erhält einen neuen Rasen und eine automatische Bewässerungsanlage. Der Stadtrat bewilligte dafür gebundene Ausgaben von 940 000 Franken.

Die Erneuerungsarbeiten sollen nach dem Abschluss der laufenden Saison ab Ende Mai 2020 ausgeführt werden. Je nach Witterungsverhältnissen dauern die Arbeiten bis September 2020 und tangieren damit allenfalls den Spielbetrieb am Anfang der laufenden Saison, auch wenn es das Ziel bleibt, dass möglichst keine Heimspiele verschoben werden müssen.

Die Erneuerung wird nötig, da der aktuelle Rasen der Schützenwiese die von der Swiss Football League vorgegebenen Anforderungen bei den Kriterien «Wasserdurchlässigkeit» und «Bodendeckung» nicht mehr erfüllt.

Faustball-WM als Zusatzbelastung

Die schlechten Werte betreffend Wasserdurchlässigkeit sind gemäss Mitteilung der Stadt auf das Fehlen eines Entwässerungssystems zurückzuführen. Die ungenügende «Bodendeckung» und Grasdichte sind eine Folge der natürlichen Alterung eines sportlich genutzten Rasens.

Zudem fand im August fand auf der Schützenwiese die Faustball-Weltmeisterschaft statt, was den Rasen zusätzlich beanspruchte. Bereits vor fünf Jahren, als die Durchführung dieses Grossanlasses erstmals geprüft wurde, war klar, dass im Nachgang das Spielfeld saniert werden muss. Weil ein sofortiger Ersatz des Rasens aufgrund des Spielplans des FC Winterthur nicht möglich war, wurden Ende August die am stärksten beanspruchten Stellen mit Rollrasen ersetzt und die ganze Fläche übersät, bis dann im nächsten Frühling mit der Gesamterneuerung begonnen werden kann.

Der Kanton wird sich aus dem Sportfonds mit voraussichtlich 15 Prozent an den Kosten beteiligen. (huy)

Erstellt: 20.09.2019, 10:14 Uhr

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