Wahlen

Die SP kann gleich zweimal feiern

Drei von vier Präsidien der Kreisschulpflege konnten schon im ersten Wahlgang besetzt werden. Zu einem zweiten Wahlgang kommt es in Seen-Mattenbach.

Die SP feiert ihre beiden neuen Schulpflegepräsidenten Christoph Baumann und Chantal Galladé.

Die SP feiert ihre beiden neuen Schulpflegepräsidenten Christoph Baumann und Chantal Galladé. Bild: Marc Dahinden

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Es dauerte lange, bis die Resultate vorlagen. Fast bis um 17 Uhr mussten sich Martha Jakob (GLP und Beat Meier (FDP) gedulden, bis auch der Kreis Seen-Mattenbach ausgezählt war. An den Wahlfeiern werweisste man, ob das Resultat wohl knapp sei. Tatsächlich erreichte keiner der beiden das absolute Mehr. Doch Jakobs Vorsprung ist beachtlich. Sie erzielte 2265 Stimmen, Beat Meier 1822. Enttäuscht darüber, dass es im ersten Wahlgang nicht gereicht hat, ist Jakob nicht. «Ich freue mich über das Resultat. Und ich habe genung Energie und Elan für einen zweiten Wahlgang.» Auch Beat Meier (FDP) ist nicht entmutigt: «Jetzt gebe ich einfach nochmals Vollgas. Ich glaube daran, dass wir das Resultat noch drehen können.»

Deutlicher als erwartet

Weniger zittern mussten die beiden SP-Kandidierenden, Chantal Galladé und Christoph Baumann. Beide wurden klar gewählt. Bei einer kleinen Wahlfeier im Dimensione stiessen sieauf den Erfolg an. «Dass das Resultat so deutlich werden würde, damit habe ich nicht gerechnet», sagte Galladé, «aber ich freue mich über diesen Vertrauensbeweis. Es ist schön, so starten zu können.» In einer kurzen Rede dankte sie allen, die sie unterstützt hatten. «Ich fühlte mich getragen.» Und dass nun Kantonsrat Daniel Frei für sie in den Nationalrat nachrücke, mache es ihr leicht, das Amt abzugeben. «Er macht das sicher sehr gut.»

Baumann sagte, er wolle sich nun einsetzen für eine Schule, in der sich Kinder wohlfühlten und engagiert lernen könnten. Mit dem bisherigen Schulpflegepräsidenten in Oberwinterthur, Toni Patscheider (SP), stehe er bereits im Austausch. «Ich durfte teils bereits bei Sitzungen dabei sein, um mir einen Eindruck zu verschaffen.» Er freue sich nun, mit den anderen Kreisschulpflegepräsidenten die anstehenden Aufgaben anzupacken.

Die Parteien SP und GLP hatten sich für den Schulpflege-Wahlkampf zusammen geschlossen, weil die drei Kandidierenden ähnliche Ziele verfolgten. Martha Jakob sagt, dass die beiden SP-Vertreter die Wahl schon geschafft hätten, werte sie als gutes Omen. «Ich hoffe nun auf weitere Unterstützung der SP.»

René Schürmann (CVP) schaffte als Bisheriger die Wahl im Kreis Veltheim-Wülflinen problemlos. Ebenfalls klar gewählt wurden die vier nebenamtlichen Mitglieder der Zentralschulpflege, Hans Peter Gisler (GLP), Beat Gruber (SP), Martin Hasenfratz (FDP) und Ursula Staufer-Schüle (SVP).

Abgleich lief ohne Probleme

Obwohl es gestern lange dauerte bis die Resultate bekannt waren, ist gemäss Michael Scholz, Informationschef der Stadt, diesmal beim Auszählen alles gut gegangen, speziell sei einzig, dass Wülflingen wieder in Oberwinterthur ausgezählt worden sei. Aufgrund einer Panne beim Wahlversand mussten die Stimmenzähler zudem alle Stimmrechtsausweise zuerst mit einer Liste abgleichen, um sicherzustellen, dass niemand wählte oder abstimmte, der nicht berechtigt war. Das sei ohne Probleme verlaufen. Es seien lediglich ein paar Leute mehr im Einsatz gewesen. (Landbote)

Erstellt: 10.06.2018, 20:11 Uhr

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