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Die SP nominiert Kaspar Bopp

Der frühere Gemeinderat soll für die SP den Stadtratssitz der zurücktretenden Yvonne Beutler verteidigen.

Polit-Comeback auf grosser Bühne: die SP nominiert den früheren Gemeinderat Kaspar Bopp für ihre Stadtratskandidatur.
Polit-Comeback auf grosser Bühne: die SP nominiert den früheren Gemeinderat Kaspar Bopp für ihre Stadtratskandidatur.

Seit dem überraschenden Rücktritt von Yvonne Beutler Anfang Monat war viel spekuliert worden, wen die SP für den frei werdenden Stadtratssitz portiert.

Seit heute ist klar: die Sozialdemokraten schicken einen Mann ins Rennen. Die Geschäftsleitung der SP Winterthur schlägt den 40-jährigen Kaspar Bopp einstimmig zur Nomination vor. Die Mitgliederversammlung am 7. Mai soll dann die Kandidatur Bopps bestätigen.

Bopp ist in der Winterthurer Politik kein Unbekannter. Der Ingenieur war bis 2016 Mitglied des grossen Gemeinderates, bevor er sich aus familiären und beruflichen Gründen temporär aus der Politik zurückzog. Zuletzt war Bopp bei der AXA als Projektleiter tätig.

Frauenkandidatur «nicht möglich»

Wie die SP mitteilt, hat sie Bopp aus ursprünglich 17 Kandidaten ausgewählt. Sechs von ihnen wurden für vertiefte Gespräche zu einem Hearing eingeladen. Dabei hat sich Bopp durchgesetzt.

«Seine politische und berufliche Erfahrung, seine kommunikativen Fähigkeiten, aber auch sein breites privates Netzwerk in der Stadt machen ihn zum idealen Kandidaten der SP», schreibt die Partei in einer Mitteilung. Eine Frauenkandidatur sei aus diversen persönlichen Gründen nicht möglich gewesen.

«Ich will dazu beitragen, die Weichen Winterthurs in eine sozial- und umweltverträgliche Richtung zu lenken.»

Kaspar BoppSP-Stadtratskandidat

Bopp wurde der Öffentlichkeit heute an einer Medienkonferenz als Kandidat vorgestellt. Er gab sich überzeugt in den nächsten Wochen «mit einer breiten Unterstützung aus dem grünsozialen Lager», einen mobilisierenden und erfolgreichen Wahlkampf führen zu können. Der 40-Jährige will für die Stadt Winterthur in den kommenden Jahren «die Weichen in eine zukunftsgerichtete, sozialverträgliche und umweltverträgliche Richtung lenken und nicht auf ein Abstellgleis.»

Ausschnitt aus der Rede von Kaspar Bopp. Video: mif

Bürgerliche Konkurrenz

Der erste Wahlgang der Stadtratsersatzwahl findet am 7. Juli statt. Bopp wird sich der Konkurrenz aus GLP und SVP stellen müssen. Die Grünliberalen wollen mit Annetta Steiner einen Sitz in der Exekutive erobern. Wen die SVP ins Rennen schickt, ist noch nicht bekannt.

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