Altstadt

Die Stadt renoviert ihre 27 Wohnungen am Obertor

Trotz teilweise happiger Aufschläge von bis zu 50% bleiben die Mietzinse vergleichsweise tief.

Die Wohnungne im Gebäudekomplex zwischen Obertor und Stadthausstrasse werden modernisiert.

Die Wohnungne im Gebäudekomplex zwischen Obertor und Stadthausstrasse werden modernisiert. Bild: Marc Dahinden

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Der Stadtrat hat entschieden, den grossen Gebäudekomplex Fortuna zwischen Obertor und Stadthausstrasse gesamthaft zu sanieren. Nahezu elf Millionen Franken wird das kosten, teilte das Finanzdepartement gestern mit.

Vor dem Umzug in den Superblock lagen dort unter anderem die Büros und die Schalter des Steueramts und der Einwohnerkontrolle, im Dachgeschoss lag das Rechenzentrum der Stadt. Immer schon gab es dort auch Wohnungen, 27 an der Zahl, grössenmässig von einem Zimmer bis fünf.

«Wenn die Mieter einer Fünfzimmerwohnung bleiben, werden sie danach rund 2000 Franken dafür zahlen.» 

Die von den Kantonsschulen gemieteten Schulräume sind vom Umbau nicht betroffen. Während der gestaffelt durchgeführten Renovation werden die Bewohner der Wohnungen Toiletten, Duschen und Küchen im Erdgeschoss benützen müssen. Und wenn sie zurückkehren in die frisch renovierten Räume, werden diese teurer sein als bisher.

Weil die Hälfte der Umbaukosten als wertvermehrend gelten, steigen die Mietzinse. Die Erhöhungen werden laut dem städtischen Immobilienchef Erich Dürig zwischen 18 und 50 Prozent betragen. Das scheint viel zu sein auf den ersten Blick, Dürig aber relativiert: «Wenn die Mieter einer Fünfzimmerwohnung bleiben, werden sie danach rund 2000 Franken dafür zahlen.»

Bei neuen Mietern wird eine Fünfzimmerwohnung laut Berechnungen 2300 Franken kosten. Die Mieterinnen und Mieter wurden am Montag orientiert.

Die Schulräume bleiben so

Laut der Mitteilung des Departements von Stadträtin Yvonne Beutler (SP) will die Stadt mit der Sanierung «eine nachhaltige Nutzung der Liegenschaften für die nächste Generation sicherstellen». Die Gebäude entsprächen in energetischer und technischer Hinsicht «nicht mehr den heutigen Anforderungen».

Schon im kommenden Sommer wird mit Bauen begonnen, im Herbst 2020 soll alles fertig sein. Die Forderungen der hängigen Volksinitiative zum Obertor sowie der beiden Gegenvorschläge werden laut Mitteilung durch die Sanierungsarbeiten «nicht tangiert».

(Der Landbote)

Erstellt: 12.04.2019, 16:02 Uhr

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