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Dreister Parksünder blitzt vor Bundesgericht ab

Mit einem Trick hat sich ein Parksünder um eine Busse herumgemogelt. Die Entschädigung, die er von den Behörden für seine Umtriebe verlangte, schlug ihm jetzt aber das Bundesgericht ab.

Von Winterthur nach Lausanne: Ein etwas anderer Gerichtsfall vor Bundesgericht.
Von Winterthur nach Lausanne: Ein etwas anderer Gerichtsfall vor Bundesgericht.
Keystone

Die Masche ist eigentlich immer dieselbe. A., der sich um gewisse Regeln in der Schweiz offenbar foutiert, stellt in seinem Auto die Parkscheibe nicht und wird erwischt. Die Busse akzeptiert er nicht und macht stattdessen geltend, es sei nicht nachweisbar, dass er es gewesen sei, der sichdie Übertretung habe zuschulden kommen lassen, und nicht sein Zwillingsbruder.Genau so lief auch der Fall um ein «Nichtansetzen der Parkuhr» in Winterthur ab, eine einseitig provozierte Justizposse, die 2013 begann und nun, Anfang April 2016, vor Bundesgericht ein Ende nahm. Dabei hatte A. die Busse längst erfolgreich abgewendet. Nachdem er am Obergericht recht erhalten hatte, stellte das Stadtrichteramt das Strafverfahren gegen A. ein, weil ihm das Vergehen nicht rechtsgenügend angelastet werden konnte.

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