Sportanlage Deutweg

Ein dreigeschossiges Garderobegebäude mit Bistro

Im Sportpark Deutweg soll das neue Garderobengebäude Talgut für insgesamt 3.85 Millionen Franken gebaut werden.

So soll das neue Garderobegebäude aussehen.

So soll das neue Garderobegebäude aussehen. Bild: Visualisierung, PD

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Der Stadtrat beantragt beim Grossen Gemeinderat einen Kredit von 3,55 Millionen Franken für den Ersatzneubau des Garderobengebäudes Talgut im Sportpark Deutweg. Es soll ein funktionaler Bau mit Garderoben und einem Bistro erstellt werden, teilt die Stadt Winterthur mit. Ausserdem soll ein frei zugänglicher Aussenraum entstehen.

Das Garderobengebäude aus dem Jahre 1952 an der Hörnlistrasse 31 im Sportpark Deutweg ist baufällig und entspreche «in keiner Weise» mehr den heutigen Anforderungen. An seiner Stelle wird ein dreigeschossiger Ersatzneubau ohne Keller mit acht Team-Garderoben, Garderoben für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie Trainerinnen und Trainer, mit einem Bistro und mit Nebenräumen erstellt.

Die neuen Garderoben. Visualisierung: PD

Der Neubau werde so angeordnet, dass das jetzige Gebäude bis zur Erstellung des neuen erhalten bleiben kann und keine teuren Provisorien nötig werden. Dank der neuen Gebäudepositionierung kann eine gut 100-jährige Platane erhalten bleiben. Zwischen dem neuen Gebäude und den angrenzenden Fussballfeldern entsteht Hofraum, der mit dem Bistro ein Quartiertreffpunkt werden soll.

Der Ersatzneubau soll als Zweckbau einfach gehalten werden: Es entsteht ein Holzbau aus vorgefertigten Elementen, Verkleidungen werden nur wo nötig angebracht, sichtbare Oberflächen erhalten möglichst keine zusätzliche Behandlung. Der projektierte Bau erfüllt die Anforderungen nach Minergie-P-Eco Standard sowie den Gebäudestandard 2011 der Stadt Winterthur, heisst es in der Mitteilung weiter.

Neuer Fokus auf Frauenfussball

Genutzt werde das Gebäude primär durch die aktuell siebzehn Mannschaften des FC Tössfeld. Dank der räumlichen Anpassungen kann der Klub neu auch Mädchen- und Frauenfussball anbieten. Im Weiteren stehen die Garderoben auch anderen Rasensportvereinen – insbesondere im Zusammenhang mit der Nutzung des neuen Kunstrasenfeldes – zur Verfügung. Tagsüber kann die Infrastruktur ausserdem durch Fussballschulen, für Ausbildungskurse oder für Trainingscamps genutzt werden.

Das Bistro. Visualisierung: PD

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 3,85 Millionen Franken. Davon hat der Grosse Gemeinderat bereits mit den Budgets 2009 und 2014 Planungskredite in der Gesamthöhe von 300 000 Franken freigegeben. Nun beantragt der Stadtrat beim Gemeinderat für die Ausführung 3,55 Millionen Franken. Der Kanton wird sich voraussichtlich mit 15 Prozent respektive 550 000 Franken aus dem Sportfonds am Ersatzneubau beteiligen.

Bei einer Kreditfreigabe durch den Grossen Gemeinderat im 1. Quartal 2020 kann der Ersatzneubau Ende 2021 in Betrieb genommen werden. Nach dem Rückbau des alten Gebäudes dürfte die Gesamtanlage im Frühsommer 2022 fertig sein. (far)

Erstellt: 09.12.2019, 08:37 Uhr

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