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«Ein Drittel der Läufer kam gar nicht ins Ziel»

Der 46-jährige Julian Schneckenburger aus Andelfingen will im August 1300 Kilometer quer durch Deutschland laufen. Im Interview sagt er, wie er sich motiviert und allfällige Krisen überwindet.

Julian Schneckenburger während der «Tortour de Ruhr» letztes Jahr in Deutschland. Er lief nach 28,5 Stunden ins Ziel.
Julian Schneckenburger während der «Tortour de Ruhr» letztes Jahr in Deutschland. Er lief nach 28,5 Stunden ins Ziel.
PD

Herr Schneckenburger, letztes Jahr sind Sie an der «Tortour de Ruhr» in Deutschland 230 Kilometer nonstop gelaufen. Dieses Jahr wollen Sie am Deutschlandlauf von Sylt bis zur Zugspitze 1300 Kilometer zurücklegen. Und das in 19 Tagesetappen. Was macht Ihnen am meisten Sorgen?

Julian Schneckenburger: Langsam laufen zu müssen, um nicht irgendwann einzubrechen. Es darf aber auch nicht zu langsam sein, denn sonst verpasse ich das tägliche Zeitlimit. Es stehen mir maximal elf Minuten für den Kilometer zur Verfügung. Das ist wie schnelles Wandern. Sobald ich aber eine Startnummer trage, kann ich nicht langsam laufen.

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