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«Ein liebenswerter, kleiner Tintenfisch»

Vor 200 Mitgliedern und Gästen präsentierte House of Winterthur am Dienstagabend den neuen Markenauftritt. Man hörte (fast) nur Gutes.

Samuel Roth vom Musikkollegium, Anke Peters von Zimmer Biomet, Stadtpräsident Michael Künzle (CVP), Corina Frauenfelder vom Zentrum für Ausbildung und Karin Landolt von House of Winterthur an der Logo-Präsentation.
Samuel Roth vom Musikkollegium, Anke Peters von Zimmer Biomet, Stadtpräsident Michael Künzle (CVP), Corina Frauenfelder vom Zentrum für Ausbildung und Karin Landolt von House of Winterthur an der Logo-Präsentation.

Es ist zugegebenermassen nicht das kritischste Publikum, das man sich vorstellen kann. Wer spricht schon schlecht über das neue Logo einer Organisation, die ihm gerade einen Weisswein und einen Apéro serviert hat? Trotzdem fragen wir an der grossen Präsentation des neuen Auftritts von House of Winterthur gestern Abend in einer Fabrikhalle von Zimmer Biomet unter den 200 Gästen herum.

«Wie die Glace-Firma Langnese»

«Das W mit Herz passt zu Winterthur, es zeigt, dass bei uns etwas geht, dass wir gegenüber Zürich auf dem Vormarsch sind», sagt Mauro Masciovecchio, Sprayer des berühmten Winterthur-Schriftzugs neben dem Gleisfeld. «Ein Neuanfang ist immer gut», erklärt Technorama-Direktor Thorsten D. Künnemann,und dann noch: «Die neue Marke erinnert mich spontan an das Logo der Glacefirma Langnese.»

Die Präsentation des Herz-Logos Am Dienstagnachmittag in einer Fabrikhalle von Zimmer Biomet in Neuhegi. Musikalisch begleitet wird die feierliche Zeremonie vom Musikkollegium.

Doris Sutter, Präsidentin der Genossenschaft GWG, erklärt: «Das Herz passt zu Winterthur. Wir identifizieren uns stark mit der Stadt.» Ihm persönlich sei das Herz eher etwas zu klein, sagt SP-Mann Felix Steger: «Es ist aber ein gutes Symbol. Was nun zählt, ist, dass man auch etwas damit macht.» Fantasievoll zeigt sich FDP-Politiker Markus Wenger: «Einfach herzig! Ein liebenswerter, kleiner Tintenfisch.»

«Man kann viel hineininterpretieren»

SVP-Gemeinderätin Gabriella Gisler bewertet das W mit Herz als «freundlich und positiv». Ihr gefalle, dass das Herz so offen ist: «Man kann viel hineininterpretieren.» Eine Einschätzung aus der Region: «Eine gelungene Sache. Das Logo symbolisiert die Lebendigkeit von Winterthur sehr gut», sagt der Wiesendanger Gemeindepräsident Urs Borer.

Ronald Kundert, Direktor der Zürcher Kantonalbank, sagt: «Das neue Logo steht für Herzblut und Leidenschaft, das passt zu Winterthur.» Und fügt schmunzelnd an: «Das passt übrigens auch zu unserer Bank.»

«Wäre doch als Guetsli möglich»

Gemeinderatspräsidentin Annetta Steiner (GLP) sieht das Logo durch eine sportliche Brille: «Die Farbe passt zum Unihockeyclub Red Ants, sie passt auch zur neuen Sportarena Win4 – das Logo hat also auch im Sportbereich Potenzial.»

Am Anlass wurde auch dafür gewaibelt, dass Firmen und Organisationen das neue Logo für ihre eigenen Kommunikation übernehmen, auf Produkte drucken oder sonstwie verwenden. Eine Idee dafür hatte bereits Andreas Paintner von der Brühlgut Stiftung: «Ich könnte mir vorstellen, dass wir diesen Winter Guetsli in der Form des Ws mit Herz backen. Mal schauen, ob das funktioniert.»

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