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Ein Orden für «Tschüge»

Jetzt ist Jürg Stahl auch noch Ordensträger: An der Eröffnungsfeier der Winti-Mäss wurde er als «Eularius Lapidarius» ausgezeichnet.

Jürg Stahl wurde gestern der Eularius-Lapidarius-Orden verliehen. Der Nationalratspräsident freut sich über die Auszeichnung aus seiner Heimatstadt.

Roland Isler, Winterthurer Stadtamman, ahmte eine Bundesratswahl nach: «Gewählt ist mit überwältigendem Mehr: Jürg Stahl.» Ganz so wichtig wie ein Regierungsamt ist die Auszeichnung nicht, die der Nationalratspräsident am Dienstagabend erhalten hat: An der Eröffnungsfeier der Winti-Mäss wird jeweils der «Eularius-Lapidarius-Orden» verliehen.

Er geht – so steht es in den Statuten – an Persönlichkeiten, die für die Stadt oder Region Winterthur etwas Herausragendes geleistet haben und dabei auch noch durch Humor aufgefallen sind.

Ohne die Unterstützung von vielen unter Euch wäre ich nie so weit gekommen.

Jürg Stahl

«Das trifft auf Jürg Stahl absolut zu», erklärte Isler. Während seines Jahrs als höchster Schweizer habe er Winterthur im ganzen Land hervorragend vertreten. Stahl bedankte sich bei der «Winterthurer Familie» im Saal: «Viele hier haben mich auf meinem Weg begleitet. Ohne die Unterstützung von vielen unter Euch wäre ich nie so weit gekommen.»

Die Eröffnungsfeier der Winti-Mäss ist einer der grossen Promi-Anlässe im Winterthurer Kalender. Dieses Jahr nahmen rund 300 Personen aus Stadt und Region teil.

Auf «Abschiedstournee»

Stahl befindet sich gewissermassen auf «Abschiedstournee» von seinem Amt als Nationalratspräsident: Nächsten Montag gibt er seinen Posten ab. «Ich schaue auf ein Jahr zurück, in dem ich viel erlebt habe und viel bewegen konnte», sagte er.

Der «Eularius Lapidarius» wurde zum dreizehnten Mal vergeben. Stahls Vorgänger als Ordensträger sind unter anderem Fernseh-Legende Beni Thurnheer, der aus der Sendung «Wetten, dass» bekannte Kuh-Dompteur Bruno Isliker, Wolfsgehege-Initiantin Ruth Werren, Unternehmer Christian Hunziker, der ehemalige Albanifest-Präsident Beat Blaser, der Vater des Winterthur-Rundwegs Edi Wettstein sowie der langjährige Yellow-Cup-Organisator und «Landbote»-Journalist Peter Lattmann.

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