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Ein Plädoyer für die Sonntagspredigt

28 Jahre lang war Jürg Seeger Pfarrer in Oberwinterthur. Er sagt, die Vereinzelung in der Gesellschaft habe in dieser Zeit zugenommen.

Jürg Seeger verlässt die Kirche Oberwinterthur nach über einem Vierteljahrhundert im Pfarramt.
Jürg Seeger verlässt die Kirche Oberwinterthur nach über einem Vierteljahrhundert im Pfarramt.
Enzo Lopardo

Die Nähe zu den Menschen. Das sei eine der schönsten Seiten des Pfarrberufs, sagt Jürg Seeger. Als Pfarrer sei er in den freudigen Momenten des Lebens dabei gewesen. Wenn Kinder geboren und getauft wurden oder wenn ein Paar geheiratet hat. Er habe aber auch die schwierigen Momente miterlebt.

Wenn Angehörige einen Menschen verloren haben, wenn Jugendliche oder Kinder starben. «In diesen Situationen für die Menschen da zu sein, mit ihnen in diesem Moment einen Sinn zu finden und in der Sprachlosigkeit Worte, das ist das Berührendste und das Herausfordernste für einen Pfarrer.»

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