Zum Hauptinhalt springen

Eine etwas andere Geburtstagsfeier

Léa Koch hat zusammen mit ihren Freundinnen ihren Geburtstag im Naturmuseum gefeiert. Die Kinder lernten dabei Waldtiere kennen.

Zu welchem Tier im Wald gehört das wohl? Museumspädagogin Anna Serra brachte die Geburtstagsgesellschaft dazu, die Rätsel zu lösen.
Zu welchem Tier im Wald gehört das wohl? Museumspädagogin Anna Serra brachte die Geburtstagsgesellschaft dazu, die Rätsel zu lösen.
Heinz Diener

Acht Jahre alt sei sie geworden, sagt Léa Koch. Und: «Die Idee mit dem Kindergeburtstag im Naturmuseum stammt von meiner Mutter.» Im Foyer wurde die muntere Kinderschar von Museumspädagogin Anna Serra begrüsst. Jedes Kind erhielt ein Namenstäfelchen, dann ging es die Treppe hinunter in den Pädagogikraum. Die neun Mädchen setzten sich im Kreis auf den Boden und lauschten der Geschichte vom kleinen Fuchs, der im Wald auf der Suche nach dem Glück war. Anna Serra erzählte die Geschichte altersgerecht. Die Kinder folgten der Handlung aufmerksam. «In der Geschichte vom kleinen Fuchs kamen schon viele Waldtiere vor», sagte Serra.

Auf einem Teppich hatte sie mehrere Gegenstände ausgebreitet, dar­un­ter einen Tannenzapfen, Holzspäne und Kotkügelchen. Die Mädchen mussten nun herausfinden, welcher Gegenstand zu welchem Tier gehört. Zunächst grosses Rätselraten. Was gehört wohl zur Eule, was zum Biber und was zum Specht? «Die Kotbällchen stammen vom Rothirsch, die Holzspäne vom Biber und den Tannenzapfen hat der Specht angeknabbert», erklärte Anna Serra den Mädchen. «Die Eule verschlingt ihre Beutetiere wie Mäuse ganz und würgt später das wieder heraus, was sie nicht verdauen kann, wie Fellresten und Knochen.»

Spielerisch ging es weiter: Jede durfte sich ein Stück Fell aussuchen. Dann ging es hinauf in die Ausstellung mit den Tierpräparaten. Hier galt es herauszufinden, zu welchem Tier das Fell gehört. Zunächst grosses Rätselraten, bis am Schluss jedes Kind die Lösung hatte. Léa und ihre Freundinnen liessen sich von den lebensechten Tierpräparaten verzaubern, das Skelett eines Wolfes betrachteten sie mit gehörigem Respekt. So verflogen die anderthalb Stunden im Naturmuseum wie im Flug. Am Schluss stand noch Basteln auf dem Programm – und als krönender Abschluss wurde der Geburtstagskuchen aufgeschnitten, den Léas Mutter gebacken hatte.

Spielerisch und unterhaltsam haben Léa und ihre Freundinnen verschiedene Waldtiere und deren Spuren im Wald kennen gelernt. Sie wissen jetzt, dass der Rothirsch kleine Kotbällchen hinterlässt, dass der Specht Tannenzapfen anknabbert oder dass der Borkenkäfer Gänge bohrt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch