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Eine Geschäftsaufgabe als Befreiung

Das Herrenmode-Geschäft Liaskowsky am Untertor verschwand 1983, wenigstens dem Namen nach. Denn nachdem es Harry Liaskowsky in dritter Generation übernommen hatte, taufte er es in «Dominic» um. Zehn Jahre später schloss er den Familienbetrieb.

Vergangenheit im Goldrahmen: Den Kleiderladen seines Vaters hat Harry Liaskowsky hinter sich gelassen.
Vergangenheit im Goldrahmen: Den Kleiderladen seines Vaters hat Harry Liaskowsky hinter sich gelassen.
Marc Dahinden

Als Harry Liaskowsky 20 Jahre alt war, winkte sein Vater mit dem Zaunpfahl: «Ich mache es nicht mehr ewig», habe ihm der damals 67-Jährige gesagt, erinnert sich Liaskowsky, und so sei er 1978, mit 23 Jahren, ins väterliche Geschäft eingestiegen. Zuvor hatte er bei einer Bank das KV abgeschlossen und in Zürich die Textilfachschule besucht –beides jedoch «ohne grosse Begeisterung», wie er offen zugibt. «Die Banklehre: Na ja... und an der Textilfachschule war ein besonderes Völklein, darunter einige Söhne von grossen Zürcher Textilhäusern, mit reichlich Geld und schönen Autos ausgestattet.»

Ein Aufnäher erinnert an das Herrenmode-Geschäft Liaskowsky. Bild: mad
Ein Aufnäher erinnert an das Herrenmode-Geschäft Liaskowsky. Bild: mad

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