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«Einmal pro Jahr ziehe ich mir Woodstock rein»

Mehr als vierzig Jahre lang fuhr Sigi Strupler Taxi. Sein Strupi-Logo ist legendär. Ebenso seine Vergangenheit als Konzertorganisator Sigi Burbacki.

Sigi Strupler in seinem Reich: Der Partyraum im Keller ist sein Archiv und Rückzugsort – alles im Stil der 1970er-Jahre.
Sigi Strupler in seinem Reich: Der Partyraum im Keller ist sein Archiv und Rückzugsort – alles im Stil der 1970er-Jahre.
Martin Gmür

Sigi Strupler ist kurz von Gestalt, doch sein Haar ist lang. Und sein Herz ist gross, denn es ist voller Liebe für die Musik, die er seit Jugendjahren hört: die Stones, Jimi Hendrix, Carlos Santana: «Ihn habe ich erst vor kurzem zum ersten Mal live gesehen, Keith Richards ist unvergleichlich cool, doch der Grösste ist und bleibt Jimi.» Sigi Strupler wuchs in Töss auf, machte eine Lehre als Autolackierer bei Schröckel, und noch während der Lehre begann er, Konzerte zu organisieren. Im Kronensaal in Seen, im Volkshaus, im Zentrum Töss und im Römertor, aber auch in Kirchgemeindehäusern und anderen Säli. Er blättert im Ordner, wo er alles abgelegt hat: Flugblätter, Zeitungsartikel, Fotos der Bands. Big M hiessen die oder Sleeping Bag, Sergeant Kelly oder 052. Die Band, die ihm damals am meisten am Herzen lag, Ambrosius Mc Dingelstein, «versuchte ich Claude Nobs zu verkaufen für Montreux». Es blieb beim Versuch.

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