Zum Hauptinhalt springen

Entscheiden wird letztlich das Volk

Wenig hat gefehlt, und die Wassersportvereine hätten ihre Volksinitiative für eine Schwimmhalle vergessen können. Die SVP fand im Gemeinderat plötzlich, das Volk habe schon einmal Nein gesagt. Jetzt wieder abzustimmen, sei eine Zwängerei.

So könnte es in zwei, drei Jahren aussehen: Die Ballonhalle überdeckt von Oktober bis April das Freibadbecken Geiselweid. Links die Verbindung zu den Garderoben.
So könnte es in zwei, drei Jahren aussehen: Die Ballonhalle überdeckt von Oktober bis April das Freibadbecken Geiselweid. Links die Verbindung zu den Garderoben.
Visualisierung: PD

Die SVP lieferte am Montagabend im Gemeinderat die grosse Überraschung: Sie stimmte mit den Grünen/AL und mit der SP-Mehrheit gegen die Traglufthalle im Freibad Geiselweid. Überraschend war das deshalb, weil die SVP sich bisher stets für Sportanlagen allgemein und für mehr Winterschwimmmöglichkeiten ausgesprochen hatte. Weshalb der Wandel? Das Ganze sei ein «Schildbürgerstreich und ein Murks», sagte SVP-Gemeinderat Michael Gross. Der Standort Geiselweid sei ungünstig, die Zufahrt überlastet. Zudem hätten 2012 53 Prozent der Stimmenden Nein gesagt zum Cabriodach. Den Volkswillen gelte es zu respektieren, jetzt wieder abzustimmen, sei eine Zwängerei, fand Gross namens der SVP.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.