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Er nahm die eigene Frau aus und betrog Käufer im Internet

Ein Betrüger muss sechs Monate ins Gefängnis.

Das Bezirksgericht Winterthur behandelte gestern einen Fall von schwerem Betrug.
Das Bezirksgericht Winterthur behandelte gestern einen Fall von schwerem Betrug.
mad

Er habe 60'000 Franken Schulden aus dem Drogenhandel gehabt, sagte der Beschuldigte, ein Schweizer IV-Rentner. «Sie haben meine Familie bedroht, ich musste zahlen.» Die Delikte habe er nur begangen, um diese Schulden abzustottern.

Auf diese Version des Falles gingen die drei Richterinnen beim gestrigen Prozess am Winterthurer Bezirksgericht aber nur am Rande ein. Zu nebulös war die Schuldengeschichte, zu wenig war der Beschuldigte überhaupt bereit, über die angeblichen Erpresser zu berichten. Deshalb blieb man bei den belegbaren Fakten, und die waren auch nicht ohne.

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