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«Es war schwer, als mein Töchterlein sagte: ‹Olympia weg, Papi traurig?›»

Jürg Stahl (SVP) aus Brütten hat nach dem Aus für die Olympiakandidatur neuen Mut gefasst. Nun überdenkt er sogar seinen Rücktritt aus dem Nationalrat.

Jürg Stahl, gefühlt seit einer Ewigkeit im Nationalrat.
Jürg Stahl, gefühlt seit einer Ewigkeit im Nationalrat.
Beat Mathys

Herr Stahl, am 10. Juni platzte die Sion-Olympiakandidatur. Wie haben Sie das als Präsident von Swiss Olympic eigentlich verarbeitet?Jürg Stahl: Es brauchte eine gewisse Zeit. Das Nein des Stimmvolkes, das es selbstverständlich zu akzeptieren galt, war eine Niederlage. Es hat mich durchgeschüttelt an diesem Tag. Es war schwer, auch als mein zweieinhalb Jahre altes Töchterlein am Abend zu mir sagte: «Olympia weg, Papi traurig?»

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