Winterthur

Felix Müller unterliegt deutlich gegen Chantal Galladé

Nationalrätin Chantal Galladé (SP) kann sich neu orientieren: Sie wurde als Schulpflegepräsidentin im Kreis Stadt-Töss gewählt. Ihr Herausforderer, der bisherige Präsident Felix Müller (parteilos), wurde abgewählt.

Glückliche Gesichter bei der SP Winterthur am Wahltag: Christoph Baumann und Chantal Galladé wurden gewählt.

Glückliche Gesichter bei der SP Winterthur am Wahltag: Christoph Baumann und Chantal Galladé wurden gewählt. Bild: Marc Dahinden

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Dass Chantal Galladé die Wahl zur Kreisschulpflegepräsidentin schaffen würde, daran zweifelte kaum jemand. Zu stark war die Kritik am bisherigen Präsidenten Felix Müller in den letzten Monaten und Jahren gewesen. Er kommuniziere nicht gut und herrsche in seinem Kreis wie ein König, lauteten die Vorwürfe. Überraschend ist höchstens die Deutlichkeit des Resultats. Felix Müller erzielte im Kampf um das ­Präsidium nur gerade 391 von 4923 Stimmen, Chantal Galladé erhielt 4352 Stimmen. Felix Müller sagt auf Anfrage, er habe das Resultat so erwartet. «Die Wahlorganisation war so ­angelegt, dass es gar nicht anders herauskommen konnte.» Müller wurde von der Interparteilichen Konferenz (IPK) nicht unterstützt und entsprechend fehlte sein Name auch auf dem offi­ziellen Wahlvorschlag.

Seen-Mattenbach noch offen

Die SP konnte gestern doppelt feiern. Neben Galladé schaffte auch der ehemalige Parteipräsident Christoph Baumann die Wahl zum Präsidenten, in Oberwinterthur. Er war dort der einzige Kandidat. Klar als Präsident bestätigt wurde René Schürmann (CVP, bisher) in Veltheim-Wülf­lingen. Nur in Seen-Mattenbach fiel noch keine Entscheidung. Im Vorteil ist Martha Jakob (GLP), die 443 Stimmen mehr erzielte als Beat Meier (FDP). Beide wollen in einem zweiten Wahlgang, der bereits am 15. Juli stattfindet, nochmals antreten.

(Der Landbote)

Erstellt: 10.06.2018, 21:00 Uhr

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