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Fernbus bei Winterthur aus dem Verkehr gezogen

Unerlaubtes «Gepäck» transportiert und an unbewilligten Orten gehalten: Die Polizei hat einen Fernbus im Raum Winterthur aus dem Verkehr gezogen.

Nur das Reisegepäck der Passagiere wäre erlaubt: Dieser Fernbus transportierte aber auch Motoren, Maschinen und sogar einen Reitsattel.
Nur das Reisegepäck der Passagiere wäre erlaubt: Dieser Fernbus transportierte aber auch Motoren, Maschinen und sogar einen Reitsattel.
Kapo ZH

Bei der Kontrolle von Reisebussen auf der A1 im Raum Winterthur stoppte die Kantonspolizei Zürich einen im internationalen Linienverkehr eingesetzten Bus. Der Chauffeur verstiess gleich gegen mehrere Auflagen. So hielt er nicht nur an den bewilligten Haltestellen sondern gabelte Passagiere an weiteren Orten auf. Zudem stellte er den Reisenden kein Billett aus, wie dies gesetzlich verlangt wäre, teilt die Kantonspolizei Zürich mit.

Motoren, Pneus und Reitsattel im Gepäck

Bei der Kontrolle des Gepäcks offenbarten sich gleich weitere Verstösse: Neben dem Reisegepäck der Passagiere, transportierte der Fahrer Gegenstände wie Motoren, Maschinen, Gerüstteile, Pneus sowie einen Reitsattel. Im sogenannten «grenzüberschreitenden Linienverkehr» dürfen lediglich Hand- und Reisegepäck von mitreisenden Fahrgästen transportiert werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Nun prüft das Bundesamt für Verkehr die Eröffnung eines Strafverfahrens.

Bild: Kapo ZH
Bild: Kapo ZH

Unstimmigkeiten gab es auch bei den Arbeits- und Ruhezeiten des Chauffeurs. Diesbezüglich wurde zuhanden der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland rapportiert.

Nachdem die zusätzlichen Gegenstände im Anhänger des Cars verstaut und dieser abgehängt wurde, konnte der Reisebus seine Fahrt fortsetzen.

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