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Für den Sechser im Rechnen gab’s ein Gratis-Poulet

Für Italianità am Untertor sorgten früher nicht nur die vielen italienischen Gastarbeiter. Auch das Comestibles-Geschäft Tenti trug bis 1985 dazu bei – etwa mir Bergen von Trauben in der Auslage und einer Werbeaktion, die bis heute ihresgleichen sucht.

Pamela und Tino Tenti in ihrem Zuhause in Elsau. Ihr Lebensmittelladen, den sie bis 1985 am Untertor 19 führten, war Kult.
Pamela und Tino Tenti in ihrem Zuhause in Elsau. Ihr Lebensmittelladen, den sie bis 1985 am Untertor 19 führten, war Kult.
Madeleine Schoder

Bei Tenti am Untertor gab es unter anderem italienische Spezialitäten, und natürlich hatte die Familie auch italienische Wurzeln: Im Jahr 1905 waren die Grosseltern aus Norditalien eingewandert und hatten sich in Uster niedergelassen. Von dort zog das jüngste der sechs Tenti-Kinder, der 1911 geborene Alfredo, nach Winterthur weiter und eröffnete 1936 am Unteren Graben 35 (heute: Migros Bank) sein erstes Geschäft. Ein Jahr nach der Übersiedlung kam Tino Tenti zur Welt: «Mein Vater handelte von Anfang an mit Früchten, Gemüsen und Comestibles», erzählt er. «Und er war der einzige der Familie, der sich einbürgern liess.»

Der Laden der Familie Tenti am Untertor, mit der Gemüseauslagen und den gut platzierten Webeschildern. Bild: Stadtbibliothek
Der Laden der Familie Tenti am Untertor, mit der Gemüseauslagen und den gut platzierten Webeschildern. Bild: Stadtbibliothek

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