Winterthur

Fussballfabrik voll finanziert

Per Crowdfunding und mit einem Sponsor sind 100'000 Franken beisammen für eine Fussballhalle auf dem Sulzerareal. Im November wollen die Initianten starten.

Fussball bei jedem Wetter: Auf dem Werk-1-Areal sollen in der Sulzer-Halle 1013 Kunstrasenplätze entstehen.

Fussball bei jedem Wetter: Auf dem Werk-1-Areal sollen in der Sulzer-Halle 1013 Kunstrasenplätze entstehen. Bild: Marc Dahinden

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Innert 60 Tagen sollten im vergangenen Sommer 100'000 Franken zusammenkommen über die Geldsammelplattform Wemakeit. Kurz bevor die Frist auslief und der Betrag bei etwa der Hälfte stand, stieg ein grosser Sponsor ein. Der Onlinehändler Brack, der auch die Fussball-Challenge-League sponsert, finanzierte den fehlenden Rest. Die Indoor-Fussball-Fabrik der Winterthur Football Amigos sei eine «innovative Idee mit grossem Potenzial» und eine «sinnvolle Freizeitbeschäftigung für den Winter», fand Markus Mahler, der Chef von Brack.

120.- pro Stunde und Platz

Die Winterthur Football Amigos sind David Vöge, Ullrich Braun und neuerdings David Specker. Die gut 30-Jährigen hatten die Idee – und heute konnten sie den Erfolg vermelden: Im November startet die Brack-Fussball-Fabrik. Zwei Kunstrasenplätze, 15 x 30 Meter gross, umspannt mit Netzen, dazu Garderoben und ein Ruhebereich am Rand – das ist geplant in der hundertjährigen Sulzer-Halle 1013 im Werk-1-Areal. Die Arealbesitzerin Implenia bestatigte das Mietverhältnis «befristet in Abhängigkeit auf beabsichtigte Bautätigkeiten».

Gebucht werden die Plätze online per Kreditkarte, Personal in der Halle hats kaum, um die Kosten tief zu halten. Ein Platz kostet je nach Tag und Tageszeit 100 bis 130 Franken pro Stunde. Gespielt wird 5 gegen 5 oder 6 gegen 6. Gegen Aufpreis und zu bestimmten Zeiten kann auch Bubble-Soccer gespielt werden: Ein riesiger aufgepumpter Gummiball umgibt dabei die Spieler oder Spielerinnen. Man rammt einander und bleibt doch unverletzt. (Der Landbote)

Erstellt: 13.10.2015, 16:58 Uhr

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