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Gas-Alarm beim Obertor

Eine angebohrte Gasleitung löste am Donnerstagnachmittag einen Grosseinsatz aus. Niemand kam zu Schaden.

Am Obertor 27 ist am Hinterhaus Gas ausgetreten.
Am Obertor 27 ist am Hinterhaus Gas ausgetreten.
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Schreckmoment am Obertor am Donnerstagnachmittag kurz vor 15 Uhr: Bei Umbauarbeiten am Hinterhaus der Liegenschaft 27 tritt plötzlich Gas aus, ein Handwerker hat aus Versehen eine Gasleitung angebohrt. Wenige Minuten später sind Einsatzkräfte der Stadtpolizei und der Feuerwehr vor Ort.

Auch Stadtwerk-Spezialisten bahnen sich ihren Weg durch den Baustellenschutt und einen schmalen Altstadt-Tunnel, der zum Gebäude führt. Dann ist rasch klar, dass Entwarnung gegeben werden kann. Der Handwerker hatte schon vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte den Hauptgashahn der Liegenschaft abgedreht. Nur noch ein leichter Gasgeruch weht durch die Baustelle.

Mehrmals musste Handwerker Adriano Cetrano, der ein Umbau- und Renovationsgeschäft in Seen führt, danach über den Schreckmoment berichten: «Ich habe sofort reagiert, das Gas konnte nur etwa 20 Sekunden ausströmen», sagte Cetrano. «Zum Glück habe ich mich vorher auf eine solche Situation vorbereitet, ich wusste genau, wie ich die Gaszufuhr am schnellsten abstellen kann.»

«Perfekt reagiert»

Ein Stadtwerk-Mitarbeiter, der die Nachbereitung des Vorfalls übernahm, wand Cetrano ein Kränzchen: «Er hat intuitiv und perfekt reagiert.» Für eine Gas-Katastrophe brauche es nämlich nicht viel: «Je nach Liegenschaft und dem Druck auf der Gasleitung kann die Situation innert Minuten brenzlig werden, dann reicht ein Funke für eine Explosion.» Einen Gas-Alarm wie den gestrigen gebe es wenige Male pro Jahr, Tendenz abnehmend.

Bald will Cetrano weiterarbeiten, der Umbau der Gewerbeliegenschaft dauert noch zwei Monate. Sicherheitsmängel wurden auf der Baustelle keine entdeckt.

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