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Geld für Umbau der Villa Bühler bewilligt

Der Kantonsrat hat weitere 3,7 Millionen Franken für Umbau der Villa Bühler in Winterthur bewilligt. Die Renovation kostet insgesamt rund 8,8 Millionen Franken.

Die einstige Villa des Spinnerei-Unternehmers Eduard Bühler muss dringend saniert werden.
Die einstige Villa des Spinnerei-Unternehmers Eduard Bühler muss dringend saniert werden.
Enzo Lopardo

Die Villa Bühler in Winterthur, in der unter anderem das Münzkabinett untergebracht ist, kann saniert werden: Der Kantonsrat hat am Montag ohne Gegenstimme einen Betrag von 3,7 Millionen Franken gutgeheissen.

Die Renovation der grosszügigen Villa kostet zwar viel mehr, nämlich rund 8,8 Millionen Franken. Den Grossteil dieses Betrages hat der Regierungsrat aber bereits zu einem früheren Zeitpunkt als gebundene Ausgabe bewilligt. Der Kantonsrat hatte am Montag nur noch über den nicht gebundenen Anteil von 3,7 Millionen zu entscheiden.

Die einstige Villa des Spinnerei-Unternehmers Eduard Bühler muss dringend saniert werden. In der Fassade hat es Risse, das Mansardendach ist beschädigt. In den Räumen platzen Farbschichten ab, die eine sorgfältige Konservierung erfordern. Mit der anstehenden Renovation werden gleichzeitig die Brandschutzmassnahmen auf den neuesten Stand gebracht und das Gebäude wird behindertengerecht.

Nutzer werden ausquartiert

In der Villa ausserhalb der Altstadt sind das Münzkabinett und die Antikensammlung der Stadt Winterthur untergebracht. Auch der Kanton Zürich nutzt mehrere Räume. Das Statthalteramt und die Bezirksratskanzlei sind ebenfalls hier.

Diese Nutzer müssten während der Bauarbeiten ausquartiert werden. Statthalteramt und Bezirksratskanzlei kommen in das Gebäude neben Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft. Das Münzkabinett und die Antikensammlung kommen in das Museums- und Bibliotheksgebäude.

Bis 1975 wurde die Villa vom Enkel des Spinnerei-Unternehmers Bühler bewohnt. Als der Enkel starb, verkaufte seine Witwe das Haus mitsamt den Nebengebäuden an den Kanton Zürich.

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