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Gemeinderat sistiert Projekte wegen Wärmering-Affäre

Die Administrativuntersuchung zur Affäre rund um den drohenden Konkurs der Wärme Frauenfeld AG kann bis zu sechs Monate dauern. Der kritisierte Werkvorsteher Matthias Gfeller äusserte sich gestern erstmals im Parlament.

Im Gemeinderat gab am Montag unter anderem auch die Wärmering-Affäre zu reden.
Im Gemeinderat gab am Montag unter anderem auch die Wärmering-Affäre zu reden.
Michele Limina

Eine volle Stunde lang beschäftigte sich das Winterthurer Stadtparlament gestern mit der Wärmering-Affäre. Zu Beginn äusserte sich der grüne Werkvorsteher Matthias Gfeller. Er steht in der Kritik, weil er die Öffentlichkeit über die Finanzlage der angeschlagenen Wärme Frauenfeld AG vor einer Energieabstimmung im letzten Juni nicht informiert hat. Er begrüsse die vom Stadtrat initiierte Administrativuntersuchung, sagte Gfeller gleich am Anfang seines kurzen Votums. Details könne er momentan aber keine kommentieren und auch keine Fragen beantworten. Gfeller betonte, er habe «nie die Absicht gehabt, den Gemeinderat oder die Öffentlichkeit mit dem Zurückhalten von Informationen täuschen zu wollen». Bis zum Abschluss der Untersuchung werde er zur Sache nicht mehr Stellung nehmen.Und das könnte dauern. Der Gesamtstadtrat hat ein Gespräch mit einem externen Gutachter geführt, der fertige Bericht liege aber «frühestens in zwei, maximal in sechs Monaten vor».

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