Zum Hauptinhalt springen

Göttis und Gotten für Sitzbänkli gesucht

Weil die Stadt Winterthur beim Unterhalt für Sitzbänke spart, sollen nun Private einspringen: 645 öffentliche Bänke auf Stadtgebiet können «adoptiert» werden. Eine Sitzbankgönnerschaft kostet 1500 Franken.

Im März wurden die Sitzbänke an der Hohfurristrasse abgebaut. Nun stellt Stadtwerk neue, von Privaten gesponserte, auf.
Im März wurden die Sitzbänke an der Hohfurristrasse abgebaut. Nun stellt Stadtwerk neue, von Privaten gesponserte, auf.
zvg

Kaum eine Sparmassnahme führte zu so vielen Reaktionen und zu so viel Kritik: Im vergangenen Winter montierte die Stadt ohne Ankündigung 40 Sitzbänke ab, um die Unterhaltskosten für die öffentlichen Anlagen zu reduzieren.

Nun präsentiert die Stadt Winterthur ein neues Konzept, um die entfernten Bänke wieder zu installieren und weitere Sitzbank-Sparmassnahmen zu vermeiden: Eine Sitzbankgönnerschaft, wie es sie bereits seit zwölf Jahren für Bänke im Wald gibt.

Widmungstafel auf der Bank

Private sollen also «Götti» oder «Gotte» einer städtischen Sitzbank werden. Für den Betrag von 1500 Franken wird die Stadt die Bank dann während fünf Jahren pflegen. Als Gegenleistung erhalten die Spender eine Widmungstafel auf der Bank. Zur Auswahl stehen Sitzbänke in Rot, Blau oder aus Eiche.

In diesen Tagen werden bereits die ersten gesponserten Bänke montiert: Mitarbeiter von Stadtgrün stellen an der Hohfurristrasse zwei Bänke wieder auf, die vor wenigen Monaten eingespart wurden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch