Winterthur

Grüne Köstlichkeiten, lange Wege und kleine Spitzen

Am jährlichen Spargelessen des «Landboten» zeichnete die Redaktion den Weg der Zeitung vom Garnmarkt bis in die Briefkästen nach. Verleger Pietro Supino begrüsste die Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft mit guten Nachrichten.

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Am Mittwochabend hat der «Landbote» zum Spargelfeste gebeten. Verleger Pietro Supino begrüsste die knapp 400 geladenen Gäste mit guten Nachrichten. Die erfreulichen Leser- und Klickzahlen des «Landboten» würden zeigen, wie zentral die Zeitung in Winterthur immer noch sei.

Nicht unerwähnt blieb dabei das 125-Jahr-Jubiläum des «Tages-Anzeigers». Chefredaktor Benjamin Geiger gratulierte dem «kleinen Bruder», rief die Gäste aber gleichzeitig dazu auf, sich den Mai 2036 im Terminkalender vorzumerken, dann würden 200 Jahre «Landbote» gefeiert.

In 30 Minuten gedruckt

Eine Zeitung muss nicht nur geschrieben werden, sondern ihren Weg auch in die Briefkästen der Leser finden. Das war das Thema des diesjährigen Blicks hinter die Kulissen. Die Co-Leiterinnen des Ressorts Region, Ines Rütten und Nicole Döbeli, erklärten, wie die Texte aus rund 60 Gemeinden um Winterthur, von Feuerthalen bis nach Bauma, gewichtet, gelayoutet und bebildert werden.

«Wir bitten Sie, sich den Mai 2036 im Terminkalender vorzumerken. Dann feiert der Landbote sein 200-Jahr-Jubiläum.»Benjamin Geiger,
Landbote-Chefredaktor

Was geschieht, nachdem die Texte ihren Ursprungsort am Garnmarkt verlassen haben, bezifferte Jürg Mosimann, Leiter des Druckzentrums Zürich, eindrücklich. Nach Redaktionsschluss um 23.30 Uhr werden die Druckplatten belichtet und die 2,7 Tonnen Papier pro Ausgabe innerhalb nur einer halben Stunde bedruckt. Um 4.45 Uhr kommen sie bei den Verteilern an, die sie bei Wind und Wetter bis zur Haustür bringen.

So wird der Landbote gedruckt. Video: far

Überraschungsgast und Kabarettist Michael Elsener überzeugte bereits beim Soundcheck und sparte nicht an Spitzen gegen Tamedia und die lokale Politik. So bezeichnete der 32-Jährige Winterthur als «den Kongo der Schweiz», obwohl sogar dort ­weniger dilettantisch Wahlfälschung betrieben werde.

Anschliessend ging es ans Buffet, wo der Spargel seine Viel­seitigkeit zeigte, und ans Netzwerken. Von den zahlreichen

Firmenchefs, Kulturschaffenden und Politikerinnen sei hier nur das Duo Steiner und Steiner erwähnt: CVP-Regierungsrätin Silvia Steiner und die höchste Winterthurerin, Gemeinderatspräsidentin Annetta Steiner (GLP). (Der Landbote)

Erstellt: 30.05.2018, 22:27 Uhr

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