Zum Hauptinhalt springen

Historische Chance für Winterthur

Im 20. Jahrhundert sass während Jahrzehnten niemand aus Winterthur in der Zürcher Kantonsregierung. Nächsten Frühling gibt es hingegen einen regelrechten Ansturm.

Das letzte Winterthurer Doppel: Anno 1877 sassen mit dem Liberalen Wilhelm Hertenstein (links) und dem Demokraten und «Landbote»-Redaktor Gottlieb Ziegler letztmals zwei Vertreter der Stadt Winterthur in der Zürcher Kantonsregierung.  Fotos: winbib/Landbote-Archiv
Das letzte Winterthurer Doppel: Anno 1877 sassen mit dem Liberalen Wilhelm Hertenstein (links) und dem Demokraten und «Landbote»-Redaktor Gottlieb Ziegler letztmals zwei Vertreter der Stadt Winterthur in der Zürcher Kantonsregierung. Fotos: winbib/Landbote-Archiv
winbib/Landbote-Archiv

141Jahre: So lange war Winterthur nicht mehr doppelt in der Zürcher Kantonsregierung vertreten. Nächsten März könnte sich das ändern. Denn die Regierungsratswahl vom 24. März 2019 ist hochgradig «winterthurerisch»: Neben der Bisherigen Jacqueline Fehr (SP) tritt mit Natalie Rickli (SVP) eine zweite Winterthurerin mit sehr guten Wahlchancen an. Mit Martin Neukom (Grüne) steht gleich noch ein dritter Winterthurer im Rennen. Thomas Vogel (FDP), wie Rickli ein Favorit für einen der beiden frei werdenden Sitze, kommt aus Effretikon. Und kürzlich ist die BDP-Kandidatin Rosmarie Quadranti nach Illnau gezogen, beide wohnen also auch in der Region. Wie oft war Winterthur überhaupt schon in der Kantonsregierung vertreten? Und auch schon doppelt oder dreifach? Der «Landbote» wollte es genauer wissen und hat ein paar Zahlen aus den Archiven ausgegraben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.