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Höhere Gebühren für Marktfahrer und Strassencafés

Der Winterthurer Stadtrat hat die Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Grundes erhöht. Damit müssen Strassencafés und Marktfahrer mehr zahlen.

Betreiber von Marktständen müssen künftig mehr Geld an die Stadt abliefern.
Betreiber von Marktständen müssen künftig mehr Geld an die Stadt abliefern.
Archiv, Heinz Diener

Marktfahrer und Strassencafé-Betreiber müssen in Winterthur künftig mehr Geld an die Stadt abliefern: Der Stadtrat erhöht die Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Grunds.

Von der Gebührenerhöhung betroffen sind auch Betreiber von Informationsständen und Werbemassnahmen in der Altstadt. Auch für Veranstaltungen auf Plätzen wie dem Neumarkt oder in der Steinberggasse will die Stadt mehr Geld haben. Weil der Stadtrat weiss, dass die Gebührenerhöhung schlecht ankommt, versucht er in einer Mitteilung vom Mittwoch die Gemüter zu beruhigen. Die Mehrkosten für einen Gastrobetrieb mit zehn Sitzplätzen würden weniger als einen Franken pro Tag betragen. Der Stadtrat ist der Auffassung, dass eine Gebührenerhöhung gerechtfertigt ist. Schliesslich sei das wirtschaftliche Interesse an der gewerblichen Nutzung des öffentlichen Grundes in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Letzte Gebührenerhöhung im Jahr 2006

Die letzte Gebührenerhöhung fand 2006 statt. Die Stadt rechnet mit Zusatzeinnahmen von rund 110'000 Franken pro Jahr. Von der Gebührenerhöhung nicht betroffen sind politische, gemeinnützige, wohltätige oder religiöse Aktivitäten. Für diese wird nach wie vor keine Benutzungsgebühr verrechnet.

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