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Die SVP im Rausch der Stille

Wenig Themen, wenig Programm, wenig Präsenz: Die lokale SVP betreibt einen Wahlkampf auf Sparflamme. Die Aufmerksamkeitserzeugung wird auf die nationale Ebene delegiert. Und die Mobilisierung steht am 4. März mit No Billag ohnehin ausser Frage.

Die Winterthurer SVP erinnert mit ihrem aktuellen Wahlkampf an amerikanischen Profi-Baseball. Wer diesen Mattenlauf mit Schläger schon einmal live verfolgt hat, weiss: Da wird kein einziger Schritt zu viel gemacht. Nimmt der Ball nicht die gewünschte Richtung, bleibt der «Batter» am Schlagmal einfach stehen, und das gegnerische Team schliesst die «Bases», als wäre es ein Verwaltungsakt.

Man kann das leidenschaftslos finden, in seiner absolut gesetzten Ökonomie gibt es im Sport aber schlicht nichts Vergleichbares. Nur das Nötigste tut auch die lokale SVP in ihrem Wahlkampf. Dabei ist die Volkspartei mit 14 Sitzen aktuell zweitstärkste Kraft im Winterthurer Stadtparlament und hat mit Josef Lisibach seit vier Jahren wieder einen eigenen Vertreter im Stadtrat. Ja, mit einem engagierten Auftritt könnte sie der SP den Titel als wählerstärkste Partei streitig machen.

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