Kosovo

Heimat: Hettlingen. Einsatzgebiet: Kosovo. Auftrag: Frieden sichern.

Zurzeit befinden sich um die 235 Schweizer im Einsatz im Kosovo. Sie alle haben sich freiwillig für ein halbes Jahr gemeldet. Mit dabei sind auch Männer und Frauen aus Winterthur und der Region. Ihre Hintergründe und Motive könnten unterschiedlicher nicht sein. Der «Landbote» hat sie vor Ort besucht.

Kommandant Roger Bergmann und Soldatin Carmen Müller auf der Austerlitz-Brücke.

Kommandant Roger Bergmann und Soldatin Carmen Müller auf der Austerlitz-Brücke. Bild: Anna Berger

Die beiden Gründer der Nichtregierungsorganisation Lighthouse in Mitrovica, Kosovo sind aufgeregt. Heute können sie endlich zeigen, woran sie die letzten Jahre gearbeitet haben: Einfache Hilfsmittel für Menschen und Kinder, die einen Arm verloren haben und mit einer Prothese leben müssen. Das Ziel: Die Werkzeuge aus dem 3D-Drucker sollen kostenlos im Kosovo verteilt werden und den Betroffenen das Leben einfacher machen. Einer der Zuhörer im «Lighthouse» in Mitrovica ist Adrian Sigg, Schweizer Soldat bei der Kosovo Force (Kfor). Vor kurzem lebte er noch in Hettlingen, jetzt ist er als sogenannter Observer im Einsatz.

Oberleutnant Adrian Sigg wuchs in Hettlingen auf.

Über eine Stunde hören er und sein Begleiter aufmerksam zu, wie die beiden NGO-Gründer ihre Arbeit vorstellen. Sie erzählen etwa, dass sie bereits ein Projekt erfolgreich durchgeführt haben, in dem albanische und serbische Kosovaren gemeinsam bei ihnen in der Werkstatt arbeiteten. Danach zeigt Srdan ihnen die Werkstatt, er, der seinen Arm selber schon vor langer Zeit aufgrund eines Stromunfalls verloren hat, demonstriert jedes der Hilfsmittel einzeln. Er öffnet mit ihnen Flaschen und Reissverschlüsse, trägt Taschen und blättert Bücher um. Nach rund zwei Stunden verlassen die beiden Schweizer geschafft, aber mit vielen neuen Informationen, das Gebäude. Sigg macht sich nun daran, das Gespräch zu protokollieren, um es dann weiterzuleiten.

EINSATZORT: MITROVICA

Die Austerlitz-Brücke in Mitrovica ist das bekannteste Symbol für den Konflikt zwischen serbischen und albanischen Kosovaren im Nordkosovo. Anna Berger

Die Stadt im Norden, mit rund 100 000 Einwohnern etwa gleich gross wie Winterthur, ist die wohl bekannteste im Kosovo. Grund dafür ist eine Brücke. Die Austerlitz-Brücke führt vom kosovo-albanisch dominierten Süden (rund 70 000 Einwohner) in den überwiegend von Kosovo-Serben bewohnten Norden (30 000 Einwohner). Der symbolträchtige, geschichtlich aufgeladene Übergang ist bis heute nur für Fussgänger geöffnet. Wer die Austerlitz-Brücke von Süden her passiert, erreicht zunächst einen halbfertigen Kreisel und muss sich dann um Absperrbleche schlängeln, die die kürzlich abgerissene Mauer ersetzen. Schliesslich spaziert man durch die neu errichtete Flaniermeile im Norden, über der an jeder Strassenlampe serbische Flaggen wehen. Zwei weitere Brücken, die links und rechts über den Fluss Ibar führen, können hingegen problemlos mit dem Auto überquert werden.

Kommandant Roger Bergmann wohnte vorher in Winterthur. Bild: Anna Berger

Mitten im nördlichen Teil der Stadt steht eines von vier Observer-Häusern der Swisscoy im Kosovo. Landesweit sind es mittlerweile 29 solcher Häuser, die von verschiedenen Nationen geführt werden. Die Soldaten nennen das Gebäude «unsere WG», in der sie auf engstem Raum leben, kochen und putzen. Kommandant des Observer-Teams in Mitrovica ist Hauptmann Roger Bergmann, der bis vor seinem Einsatz in Winterthur wohnte. Momentan sind seine Möbel in einem Container eingelagert. Bergmann ist einer von acht Berufsmilitärs im 36. Kontingent der Swisscoy. Er hat sich nach einer Lehre als Elektriker für das Berufsmilitär entschieden. Nach einer viereinhalbjährigen Ausbildung hat er sich für die nächsten vier Jahre für die Schweizer Armee verpflichtet. Zwei Jahre hat er noch vor sich. «Eigentlich wollte ich anfangs nicht unbedingt in den Kosovo», sagt der 33-Jährige. Seine Meinung hat er aber rasch geändert, und hat bereits ein Verlängerungsgesuch eingereicht, um ein weiteres Jahr zu bleiben – allerdings erfolglos, die Armee braucht ihn bald in Frauenfeld. «Die Arbeit hier ist sehr spannend», sagt Bergmann. Erstaunt habe ihn vor allem, dass ihn nicht die operationelle Führung des Teams am meisten fordere, sondern die zwischenmenschlichen Aspekte des Zusammenlebens im Observer-Haus.

Die vier Schweizer LMTs (Liaison and Monitoring Teams, auf Deutsch: Verbindungs- und Beobachtungsteams) sind übers ganze Land verteilt. Bis zu fünf Gespräche pro Tag führen die einzelnen Teams – mit der Bevölkerung, Politikern, Gemeindevertretern oder Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Mit dabei ist immer ein Übersetzer. Nach der abendlichen Rückkehr in das Haus schreiben die Soldaten in einem Rapport die gesammelten Informationen nieder und leiten diese an ihre Vorgesetzten der Kfor weiter. Diese nutzen sie als Grundlage für operative Entscheide. Durch solche Frühwarnsysteme sollen Unruhen frühzeitig bemerkt werden, wie etwa im März 2004, als interethnische Spannungen in Mitrovica eskalierten. Tausende Kosovoalbaner durchbrachen zwei Kontrollposten an der Austerlitz-Brücke und drangen in den kosovoserbischen Nordteil der Stadt vor. Auf beiden Seiten wurden Waffen eingesetzt. Als sich die Kosovoalbaner wieder in den Süden zurückzogen, blieben auf beiden Seiten mehrere Erschossene zurück. Das erklärte Ziel der Kfor ist nach 18 Jahren vor Ort nicht mehr die Nothilfe und der Wiederaufbau nach dem Krieg 1999, sondern die Überwachung der Entwicklung Kosovos. Die Tage sind lang, spätabends fallen die Observer erschöpft ins Bett.

Gerade in der getrennten Stadt Mitrovica sind die Schweizer und Schweizerinnen aufgrund ihrer Neutralität respektiert und wichtig. «Es wäre sicher schon ein paar Mal kritisch geworden, wäre die Swisscoy nicht vor Ort gewesen», sagt Bergmann. Zum Beispiel Mitte Juni, als im Kosovo die Parlamentswahlen stattfanden und rund 1200 Kfor-Soldaten auf den Strassen im Einsatz waren. Der kosovo-serbisch dominierte Norden wählte gleich zweimal, einmal in Serbien, einmal in Kosovo. Möglich ist dies, weil Serbien die Unabhängigkeit Kosovos bis heute nicht anerkennt und die Bevölkerung im Norden Kosovos nach wie vor als serbische Bürger behandelt.

Soldatin Carmen Müller ging im Rychenberg zur Schule.

Einen ganz anderen Hintergrund als Bergmann hat Soldatin Carmen Müller, die ebenfalls in Mitrovica stationiert ist. Nach ihrer Matura im Rychenberg in Winterthur hat die 30-Jährige Politikwissenschaft und im Master Internationale Beziehungen studiert. Bis vor Kurzem hat sie in Abu Dhabi als Analystin für den Schweizer Verteidigungsattaché gearbeitet. Wieder zuhause sei ihr eine Anzeige in einer Zeitung aufgefallen: Die Armee suchte Frauen für den Einsatz im Kosovo. Bis dahin hatte sie noch keinerlei militärische Erfahrungen. In einer zweiwöchigen militärischen Grundausbildung bereitet die Armee Frauen ohne militärische Vorkenntnisse auf ihren Einsatz vor. Bis zu drei Monate verbringt das ganze Kontingent im Ausbildungszentrum in Stans, wo sie unter anderem die Geschichte und Politik Kosovos studieren, eine Erste-Hilfe-Ausbildung erhalten oder im Umgang mit der lokalen Bevölkerung unterrichtet werden.

«Ich sehe meinen Einsatz für die Armee als persönliche Herausforderung an. Und als Chance, etwas Neues zu lernen», sagt Müller. So habe sie etwa gelernt, pünktlicher zu sein und Ordnung zu halten. Aber es sei schon hart gewesen, die langen Tage draussen im Winter zum Beispiel, oder das frühe Aufstehen. Auf die Frage, ob sie nie Mühe mit dem militärischen «Ist so, weil ist so» habe, sagt sie, eigentlich nicht. Aber sie habe auch Glück: «Mein Chef hört mir zu und nimmt meine Einwände ernst.» Im Gespräch mit Vertretern von Gemeinde, Schule oder Politik wolle sie die richtigen, die wichtigen Fragen stellen. Das erfordere im Vorfeld viel Recherche und eine strukturierte Gesprächsführung. «Wir müssen uns vorher gut absprechen», sagt Müller. Ihr Studium helfe ihr zudem, die komplexen politischen Abläufe im Kosovo zu verstehen. Gerade im Norden mit der serbischen Parallelstruktur sei dies wichtig. So gibt es in Mitrovica etwa zwei Gemeindeversammlungen, zwei Gemeindeverwaltungen, zwei Feuerwehren und zwei Polizeidepartemente.

Alle Angehörigen der Swisscoy im Kosovo sind bewaffnet – aber nur zum Selbstschutz. Die Waffe darf einzig zur Verteidigung eingesetzt werden. Seit Bestehen der Swisscoy kam es noch nie zu einem solchen Ernstfall mit Waffeneinsatz. Carmen Müller und ihr Team haben die Pistole immer unter dem Tarnanzug verdeckt. Das gebe ihr Sicherheit, sei aber trotzdem diskret, sagt Müller.

Oberleutnant Adrian Sigg, gelernter Mechatroniker aus Hettlingen, hat seinen Einsatzbericht über den Besuch im Lighthouse unterdessen fast fertig verfasst. Er hatte am Anfang seines Einsatzes im Mitrovica etwas Mühe. «Ich wusste zu Beginn sehr wenig über den Kosovo», sagt der 23-Jährige. Er habe sich zuvor schlicht nicht damit auseinandergesetzt, was gerade politisch dort ablaufe. Die militärische Wohngemeinschaft ist seine erste überhaupt: «So viel geputzt wie hier habe ich noch nie», sagt er und grinst. Jeden Tag haben zwei der Beobachter Hausdienst, das heisst unter anderem, das Haus von oben bis unten reinigen. Schliesslich steht oft unangekündigter Besuch an, Mitrovica ist symbolträchtig und so erhält das Team mehrmals in der Woche Besuch von ranghohen Armeemitgliedern oder Politikern.

Es sei eine befriedigende Arbeit, auch wenn ihm die passive Rolle manchmal etwas schwerfalle, erzählt Sigg. Und: «In manchen Gesprächen spüre ich eine gewisse Müdigkeit der Leute hier.» Ist die Mehrheit der Bevölkerung den politisch künstlich angeheizten Konflikt zwischen Belgrad und Pristina endgültig leid? Sigg sagt, das sei zu verkürzt formuliert. Aber von den Jungen höre er oft: «Wir wollen einfach nur weg, egal wohin.» Nach dem Einsatz will sich Sigg als Linienpilot bewerben. Verlängern will er nicht. «Vielleicht gehe ich nochmals in einen Einsatz, wenn ich älter bin.» Falls nicht, wolle er trotzdem zurückkehren, «um einmal mit dem Auto über die Austerlitz-Brücke zu fahren». Im Kosovo, wo viel Symbolpolitik betrieben wird, dürfte dies ein tatsächliches Zeichen des Fortschritts sein.

EINSATZORT: PRISTINA

Leutnant Fabienne Ruf aus Pfungen ist im Hauptquartier der Kfor in der Hauptstadt Pristina stationiert. Die 23-Jährige hat eine Schreinerlehre in ihrem Heimatdorf absolviert und sich danach für die Rekrutenschule (RS) entschieden. Sie ist der «Sonnenschein» des Kontingents 36, wie es von verschiedenen Seiten heisst: immer freundlich und immer ein Lachen im Gesicht.

Leutnant Fabienne Ruf freut sich auf ihr Heimatdorf Pfungen.

Sie hat sich freiwillig dafür entschieden, den Armeedienst zu leisten. Die RS sei schon sehr anstrengend gewesen, sagt sie. «Als Frau muss man 200 Prozent geben, um akzeptiert zu werden.» Trotzdem wollte sie danach weitermachen. Ihre Zeit als Offizierin hat sie bereits abverdient. «Wenn ich etwas mache, dann richtig», sagt Ruf. Mit ihren 23 Jahren ist sie nun bereits Leutnant und Chefin der Informatik- und Übermittlungssysteme der Swisscoy. Eine der Aufgaben ihres siebenköpfigen Teams ist es, die Funkdurchsagen der Schweizer Soldaten aufzunehmen, die vor jeder Fahrt ihren Standort, die Anzahl Passagiere und ihr Ziel durchgeben.

Nach dem Einsatz wird die Pfungemerin auf Reisen gehen, nach Australien und Neuseeland. Zurück in den gelernten Beruf als Schreinerin wolle sie nicht, eher könne sie sich die Polizei oder die Grenzwache als Arbeitgeber vorstellen. Erfahrung als Security hat sie bereits gesammelt. Eins ist aber klar: Nach ihrer Zeit im Ausland geht es zurück ins Heimatdorf. «E Pfungemerin bliibt immer e Pfungemerin», sagt sie und strahlt über das ganze Gesicht.

EINSATZORT: PRIZREN

Im Süden von Kosovo, nahe der Grenze zu Albanien, sind die meisten Swisscoy-Soldaten stationiert. Im Feldlager Prizren etwa sind das Nationale Support-Element mit dem Transportzug, dem Pionierzug, der Werkstatt sowie Teile der Übermittlung und des Medical Teams untergebracht. Im Herzen Prizrens, der zweitgrössten Stadt Kosovos, steht zudem ein weiteres LMT-Haus, das mit dem Umland Prizrens flächen- und bewohnermässig das grösste Gebiet im Kosovo abdeckt. Dort wohnt momentan auch Wachtmeister Steivan Roost aus Seuzach. Der gelernte Detailhändler hat bis vor Kurzem noch in der Sanitär- und Heizungsfirma seines Vaters in Seuzach gearbeitet. Übernehmen will er diese aber nicht. Sein Ziel ist die Berufsfeuerwehr.

Wachtmeister Steivan Roost aus Seuzach.

Im Vergleich zum Norden ist es im Süden des Landes eher ruhig. Doch auch hier zeugen Ruinen von Häusern, in denen früher Serben wohnten, von den ethnischen Konflikten. In den letzten Jahren hat sich Prizren aber zum mustergültigen Beispiel für ein multikulturelles Miteinander entwickelt und zieht viele Touristen an. Gerade im August, wenn das über die Grenzen hinweg bekannte Filmfestival Dokufest mit 10 000 Besuchern stattfindet.

Roost sagt: «Es gefällt mir hier in Prizren.» Einzig mit dem Lärm mitten in der Stadt habe er Probleme. «Ohne Ohrenstöpsel kann ich nicht schlafen. Ich bin und bleibe halt ein Landei», sagt der 24-Jährige und lacht. Zudem vermisse er seine Familie, seine Kollegen und seine Freundin. Nach dem halben Jahr sei daher sicher Schluss für ihn. «Aber wer weiss, vielleicht komme ich in ein paar Jahren wieder zurück.»

(Landbote)

Erstellt: 05.10.2017, 17:12 Uhr

KFOR UND DIE SCHWEIZER ARMEE

Im Juni 1999 wurden im Kosovo 50 000 Soldaten der durch ein UN-Mandat legitimierten Friedenstruppe Kosovo Force (Kfor), einer von der Nato geführten Friedenstruppe stationiert. Sie bestand damals aus Kontingenten von über 40 Staaten.

Bis heute ist die Kfor im Kosovo aktiv, basierend auf der UNO-Resolution 1244. Auch der Bundesrat beschloss am 23. Juni 1999, sich militärisch, zu beteiligen. Seither hat das Parlament einem jeweiligen Vorschlag des Bundesrat zur Verlängerung des Mandats mehrmals zugestimmt, zuletzt im Juni 2017. Der Einsatz wird bis Ende 2020 fortgeführt, vorgesehen ist aber eine schrittweise Reduktion der Truppe - von jetzt bis zu 235 Soldatinnen und Soldaten auf 165. Das Budget der Swisscoy (Swiss Company) für 2017 beträgt 44.2 Millionen Franken.

Das im Moment aktive 36. Kontingent der Swisscoy zählt bis zu 235 Schweizer, darunter acht Berufsmilitärs. Der Einsatz ist freiwillig und steht auch Frauen ohne Militärausbildung offen. Nach drei Monaten Ausbildung in der Schweiz und einem sechsmonatigen Einsatz können die Soldaten für ein weiteres Kontingent verlängern. Dafür entscheiden sich jeweils rund ein Drittel der Truppe. Ziel dabei ist es, den Wissensaustausch zu gewähren.

Der grösste Teil der Swisscoy arbeitet in multinationalen Kfor-Einheiten. So ist etwa der Schweizer Genie-Zug für alle Bauvorhaben der Kfor zuständig. Die Schweizer Soldaten sind seit 2012 in drei verschiedenen Camps stationiert: in Pristina, Prizren und südlich von Mitrovica (siehe Karte).



Die Kfor hat sich in den letzten 18 Jahren den Entwicklungen im Kosovo angepasst. Standen früher noch Nothilfe und Wiederaufbau im Vordergrund, geht es heute um die Überwachung der Entwicklung des Landes. Auch die Truppenstärke sinkt laufend. 2007 waren noch 37 Nationen mit etwa 16 000 Soldaten vor Ort. Bis 2012 sank die Zahl auf etwa 6000 Armeeangehörige, heute sind es noch gut 4000. Auch die Aufgaben der Schweizer Armee haben sich im Laufe der Zeit geändert. 2010 zur Swisscoy neu dazugekommen sind die Spezialisten für die Beseitigung von Kampfmitteln, wie etwa Minen, und die Liaison and Monitoring Teams (LMT).

Die Schweiz nimmt in der Kfor als Nicht-Nato-Mitglied und Heimat von rund 170 000 Exil-Kosovaren eine wichtige Rolle ein. Die Neutralität des Landes hilft den Schweizer Soldatinnen und Soldaten, ohne Vorbelastung zwischen den verschiedenen Ethnien zu vermitteln. So hat seit dem Jahr 2012 auch ein Schweizer Oberst das Kommando des sogenannten Joint Regional Detachment North (JRD-North), das Nordkosovo umfasst und als schwierigstes Gebiet des Landes gilt, da es politisch fragil ist. (anb)

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