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Im Reich der Symbole

Die Winterthurer Freimaurer feiern ihr zweihundertjähriges Bestehen. Seit 1820 wird in der Loge Akazia an der eigenen Person gearbeitet.

Die Freimaurer der Winterthurer Loge Akazia: Werner Rosshuber (l), Nicolas Husistein (hinten mitte) Jörg Engweiler (vorne mitte) und Franz Merki (r).
Die Freimaurer der Winterthurer Loge Akazia: Werner Rosshuber (l), Nicolas Husistein (hinten mitte) Jörg Engweiler (vorne mitte) und Franz Merki (r).
Marc Dahinden

Das Jugendstilhaus sticht kaum heraus hier im Lindquartier. Erst bei näherem Betrachten fällt auf, was es von den umliegenden Villen unterscheidet. Die Fassade ist gesäumt von Reliefen – ein fünfzackiger Stern, ein Auge zwischen Zirkel und Winkelmass, Säulen mit Akazienblättern daran – denen allen eines gemeinsam ist. Es handelt sich um Symbole der Gruppe, die das Haus seit 1904 ihre Loge nennt: die Freimaurer. Die Bruderschaft, die ihren Ursprung im mittelalterlichen England hat (siehe Box), widmet sich in Winterthur seit zweihundert Jahren der «Arbeit am rauen Stein».

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