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In der Klemme zwischen Anspruch und Realität

Die Arbeit der Spitex hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Fast jeder Handgriff muss heute sofort per Handy abgerechnet werden. Ein Morgen auf Visite mit der Spitex.

Mit dem Velo im Diensteinsatz: Margrit Hilpertshauser fährt zu ihrem nächsten Patienten.
Mit dem Velo im Diensteinsatz: Margrit Hilpertshauser fährt zu ihrem nächsten Patienten.
Madeleine Schoder

«Reichen Sie mir bitte noch das Hemd und das Liibli, damit ich ein bisschen eine Gattung mache», sagt der 88-jährige Mann, während er sich im Bett aufsetzt. Sein Atem pfeift.

Die Spitex-Mitarbeiterin Margrit Hilpertshauser reicht ihm die Kleider. Zweimal pro Tag schaut jemand vom Team der Spitex Oberwinterthur in seiner Alterswohnung vorbei, für die Intimpflege und um die Stützstrümpfe anzuziehen.

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