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Jeder achte Stimmzettel ungültig

Bei den Wahlen am Wochenende konnten 12 Prozent der eingegangenen Stimmen nicht berücksicht werden. Laut Stadtkanzlei ist dies jedoch nichts Aussergewöhnliches.

Unterlagen komplett? Stimmrechtsausweis unterschrieben? Wählen ist bisweilen gar nicht so leicht.
Unterlagen komplett? Stimmrechtsausweis unterschrieben? Wählen ist bisweilen gar nicht so leicht.
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Besonders viele ungültige Stimmzettel gingen am letzten Wochenende in Dietikon ein: 1722, damit fast jede dritte Stimme wurde bei den Gemeinderatswahlen nicht gezählt, 52-mal mehr als vor vier Jahren. In der Stadt Zürich lag die Fehler-Quote bei 26 Prozent, in Winterthur bei 12 Prozent. «Das liegt im Rahmen», sagt Thomas Bolleter, der Leiter der Stadtkanzlei.

«Zwölf Prozent ist nicht aussergewöhnlich, das liegt im üblichen Rahmen.»

Thomas Bolleter, Leiter Stadtkanzlei Winterthur

Zu meinen dass fast jeder achte Wähler in Winterthur falsch einlegte, wäre falsch. «Tatsächlich waren es wohl nur ein paar hundert», glaubt Bolleter. Denn elf leer eingelegte Listen werden als elf ungültige Stimmen gezählt, was passiert, wenn jemand sämtliche Unterlagen unausgefüllt zurück an den Absender schickt. Auch nicht unterschriebene Stimmrechtausweise, komplett durchgestrichene Listen oder Scherz-Namen gelten als ungültig.

Bald bessere Wahlanleitung?

Wer zum ersten Mal wählt, der sei aufgrund der vielen Listen und unbekannten Namen trotz Anleitung häufig überfordert, so Bolleter. Er habe bereits eine Idee, wie die Stadtkanzlei den Stimmberechtigten das Abstimmen und Wählen vereinfachen könne. Wie dies gelingen soll, verriet er heute aber noch nicht.

(hit)

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