Seuzach

Jugendfeuerwehr macht Spass

Zwölf neue Jugendliche durfte die Jugendfeuerwehr Bezirk Winterthur am Samstagnachmittag vorstellen – sie hat nun so viele Mitglieder wie fast noch nie zuvor.

Die Teilnahme an der Jugendfeuerwehr ist beliebt.

Die Teilnahme an der Jugendfeuerwehr ist beliebt. Bild: Enzo Lopardo

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Viele Jugendliche in gelben Westen trafen sich am Samstagnachmittag in den Räumlichkeiten der Feuerwehr Seuzach. Dort fand die erste Übung der Jugendfeuerwehr Bezirk Winterthur statt. Die Jugendlichen erhielten diverse Infos zum Jahresprogramm und zu den Kursen, die sie belegen können – ein einwöchiger Grundkurs in Andelfingen, einen Nothelfer-Kurs sowie andere Weiterbildungskurse. Ausserdem wurden zwölf neue Mitglieder begrüsst, die sich im Anschluss gleich selbst vorstellten. Die meisten von ihnen scheinen ihre Freizeit auch ausserhalb der Feuerwehr sehr aktiv zu gestalten: Bei den Hobbies wurden häufig Fussball-, Turn- oder andere Sportvereine genannt, ausserdem spielen viele auch ein Instrument. Neben regelmässigen Trainings oder Proben werden sie also zukünftig auch wiederholt einen Samstag damit verbringen, sich als Lebensretter auszubilden. Auf die Frage, was sie denn von der Jugendfeuerwehr erwarten, kam zwölfmal die selbe Antwort: Spass.

Steigende Mitgliederzahlen

Insgesamt hat die Jugendfeuerwehr Bezirk Winterthur nun 47 Mitglieder, sagt Kommandant Stephan Streich auf Anfrage. Eine Zahl, mit der er zufrieden ist. «Wir haben jetzt fast einen neuen Rekord», sagt er. Die Mitgliederzahl sei in den letzten Jahren stetig gestiegen. Das führe dazu, dass sie im Moment kaum mehr Werbung machen.

«Trotzdem», fügt Stephan Streich hinzu, «nehmen wir natürlich gerne alle auf, die zu uns kommen wollen.» Meistens kommen die Jugendlichen, weil schon ihre Geschwister oder Schulkollegen Mitglied sind. Einmal sei einer neu eingetreten, und habe danach seine halbe Klasse mitgenommen, erzählt Streich lachend.

Nahtloser Übertritt

Auf dieses Jahr hin können die Jugendlichen neu ab 13 Jahren in die Feuerwehr eintreten, vorher war das Mindestalter 14. Bis sie volljährig sind können sie bleiben. Im Idealfall treten sie dann einer Ortsfeuerwehr bei. «Das ist definitiv das Ziel der Jugendfeuerwehr und 80 Prozent unserer Mitglieder gehen auch wirklich diesen Weg», so Streich. Der Übertritt kann nahtlos erfolgen.

Die Information am Samstag fand nur drinnen statt, ab März werden die Übungen dann aber nur noch draussen durchgeführt. Einmal pro Monat findet eine Bezirksübung statt, immer zu einem bestimmten Thema, wie zum Beispiel «Leiter», «Brandhaus» oder «Wärmebildkamera».

Im kommenden August steht ausserdem ein Kantonaler Wettkampf an und vorher, im Mai, sogar die Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften. In einer Art Staffellauf absolvieren die Teilnehmer dort auf spielerische Weise Dinge wie Schläuche zusammenschrauben oder Feuer löschen.

Lediglich Vorbereitung

Einen ernsthaften Einsatz haben die Mitglieder der Jugendfeuerwehr nie, sie werden lediglich darauf vorbereitet. Neben den vielen Dingen, die sie über das Jahr verteilt lernen und üben steht also der viel erwähnte und erhoffte Spass sicher auch im Vordergrund.

Erstellt: 10.02.2019, 17:11 Uhr

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