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Kaum Chefinnen in grossen Winterthurer Unternehmen

In den Geschäftsleitungen der grössten privaten Arbeitgeber sitzen nur 2 Frauen, aber 25 Männer.

Bei Rieter hat es keine Frauen in der Chefetage.
Bei Rieter hat es keine Frauen in der Chefetage.
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In den Geschäftsleitungen der 100 grössten Schweizer Firmen lag der Frauenanteil letztes Jahr bei knapp neun Prozent. In den Verwaltungsräten sind es zwanzig Prozent. Wie aus dem Schilling-Report 2019 hervorgeht, sind Frauen in Führungspositionen noch immer krass untervertreten. Eine kurze Umschau unter den grössten Arbeitgebern in der Stadt zeigt, dass auch Winterthur hier keine Ausnahme ist. Schlusslicht ist die Textilmaschinenproduzentin Rieter, die weder im Verwaltungsrat noch in der Konzernleitung eine Frau angestellt hat. Auch der Sensorenhersteller Kistler hat eine rein männliche Geschäftsleitung. Der Versicherer Axa mit seinen über 3000 Mitarbeitenden in Winterthur schneidet nur unwesentlich besser ab: Auf eine Frau kommen in der Geschäftsleitung acht Männer.

Nur an ZHAW mehr Frauen

Etwas besser steht das KSW mit einem Frauenanteil von 30 Prozent im Spitalrat und 17 Prozent (2 Frauen) in der Spitalleitung da. Fast schon vorbildlich wirkt die ZHAW, bei der im Fachhochschulrat mehr Frauen als Männer sitzen. Hingegen stehen in der Hochschulleitung neun Männer einer Frau gegenüber.

Obwohl bei der Stadtverwaltung deutlich mehr Frauen als Männer arbeiten, sind auch hier nur 33 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt. Der Gemeinderat hat im Februar eine Motion gutgeheissen, die eine Zielquote von 35 Prozent Frauenanteil im Kader fordert.

Der «Landbote» befasst sich in einer neuen Serie mit Frauen in Chefetagen. Den Auftakt macht Sandra Pitt, die als Personalchefin bei Burckhardt Compression die einzige Frau in der Geschäftsleitung ist.

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