Winterthur

KESB veröffentlicht Zahl der Platzierungen

In ihrem dritten Betriebsjahr schloss die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Winterthur-Andelfingen 2680 Verfahren im Kindesschutz ab.

Die KESB veröffentlicht in ihrem dritten Betriebsjahr erstmals die Zahl der Platzierungen.

Die KESB veröffentlicht in ihrem dritten Betriebsjahr erstmals die Zahl der Platzierungen. Bild: Michele Limina

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2680 Verfahren im Kindesschutz und 3072 im Erwachsenenschutz, ingesamt also rund 5750, schloss die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Winterthur-Andelfingen in ihrem dritten Betriebsjahr ab. 74 Mal wurde dagegen Beschwerde erhoben.

Auf Wunsch der Eltern

Sollte das Abklärungsverfahren ergeben, dass ein Kind oder ein Erwachsener schutzbedürftig ist, ordnet die Kesb eine Massnahme an. Bei einem Erwachsenen kann dies eine Bestandschaft oder eine fürsorgerische Unterbringung sein. Bein einem Kinde etwa Beistandschaften, Vormundschaften, Hilfen zur Erziehung oder behördliche Unterbringungen. Ende 2015 liefen rund 1150 Massnahmen bei Kindern und rund 1750 bei Erwachsenen – rund 80 Fälle weniger als zu Beginn des Jahres.

Erstmals machte die Kesb Winterthur-Andelfingen auch die Zahl der Platzierungen öffentlich. 2015 entzog sie den Eltern 38 Mal das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Gleichzeitig hob sie dies im letzten Jahr in 41 Fällen wieder auf. In ihrer Mitteilung weist die Kesb darauf hin, dass viele Platzierungen auf Wunsch der Eltern erfolgen.

38.70 Franken pro Einwohner und Jahr

Die Kesb ist zuständig für die Stadt Winterthur und alle Gemeinden der Bezirke Winterthur und Andelfingen - insgesamt für rund 194 000 Personen. Sie verfügt über 45,5 Stelleneinheiten.

Die Nettokosten betrugen rund 7,5 Millionen Franken, das entspricht 38.70 Franken pro Einwohnerin und Einwohner und Jahr.

Hier geht es zum Interview mit Karin Fischer, Präsidentin der KESB Winterthur-Andelfingen (mcp)

Erstellt: 12.05.2016, 08:55 Uhr

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