Winterthur

Kesselhausplatz und Salzhausplatz sollen die Stadtteile verbinden

Gestern hat Stadtrat Josef Lisibach (SVP) die Namen der neuen Plätze beidseits der Gleise verraten und eine illustre Gästeschar durch die neue Gleisquerung geführt. Mit dabei mehrere Ex-Stadträte und Matula.

Stadtrat Josef Lisibach (rechts) weiht den neuen Kesselhausplatz ein.

Stadtrat Josef Lisibach (rechts) weiht den neuen Kesselhausplatz ein. Bild: Marc Dahinden

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Claus Theo Gärtner alias Privatdetektiv Matula war mit weissem Hut und Angehörigen seiner Winterthurer Gattin an die Feier gekommen. Er habe, scherzte er, den Namensvorschlag «C.-T.- Gärtner-Platz» gemacht, aber nicht gewonnen. Effektiv gewonnen haben jene 19 Personen, die entweder den Vorschlag Kesselhaus- oder Salzhausplatz machten. Eine Jury fand das die besten Namensvorschläge, 1124 Eingaben waren gemacht worden. Einkaufsgutscheine im Wert von je 100 Franken gabs für die 19 Namenspaten, je 1000 Franken bekamen die unter ihnen ausgelosten Käthi Müller und Roger Szilagyi. Und alle durften dann mit Josef Lisibach das rote Band durchschneiden, was die offizielle Einweihung der Querung war.

Ein Lob der Vorgänger im Amt

Zu den rund hundert Personen, die an der Feier teilnahmen, gehörten der frühere Stadtpräsident Ernst Wohlwend, Lisibachs Vorgänger Pearl Pedergnana und Peter Arbenz, während sich Walter Bossert entschuldigen liess; er ist auf Trekking im Himalaja. Lisibach lobte alle diese früheren Stadträte, Pedergnana war sehr zufrieden mit dem, was sie sah, und Peter Arbenz erinnerte sich, dass seine Generation im Stadtrat die alte Zürcher-Unterführung und die alten, bordeauxroten Geländer geplant hatte. «Ein Lifecycle ist vergangen», sagte er.

Es ist vollbracht. Und es ist ein Bijou.Stadtrat Josef Lisibach (SVP) zur neuen Gleisquerung

Lisibach lobte nicht nur die Vorarbeiten seiner Vorgänger, sondern nannte das Ganze «ein Bijou», «ein grandioses Bauwerk» und «keine normale Baustelle». Sieben Jahre hat man gebaut, 2007 war als Erstes der Bahnmeisterweg aufgeschüttet worden, 2014 begann die zweite Etappe. Und gestern sagte Lisibach die Worte: «Es ist vollbracht.»

Nach so vielen grossen Worten hier noch ein paar nüchterne Eindrücke und Neuerungen: Seit gestern ist nicht nur die Fussgängerverbindung zwischen Busbahnhof und Neuwiesenzentrum offen, kurz darauf wurden auch die Abschrankungen der Velospur in der Unterführung Richtung Töss entfernt. Zwischen Velospur und Autotunnel leuchtet eine farbige Wand in wechselnden Tönen, die wohl bald das Ziel von Kritzeleien werden dürfte. Die beiden Abgänge sind überdeckt mit wuchtigen Betondächern, die flachen Ruhebänke und die Wasserbecken auf beiden Plätzen sind aus hellem Liesberger Kalkstein. Und das Ganze hat gemäss Planung 27 Millionen Franken gekostet.

Erstellt: 24.09.2016, 10:58 Uhr

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