Startup

«Kevin» schiesst durch die Decke

«Kevin», der neue Einbruchschutz eines jungen Startups, kann definitiv in Produktion gehen. Bereits nach 19 Stunden wurde das Finanzierungsziel von 50 000 Franken erreicht.

Der Winterthurer Julian Stylianou hat einen neuartigen Einbruchschutz entwickelt. Mit Licht und Lärm soll «Kevin» Einbrecher abschrecken.

Der Winterthurer Julian Stylianou hat einen neuartigen Einbruchschutz entwickelt. Mit Licht und Lärm soll «Kevin» Einbrecher abschrecken.

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Geschirr klirrt, ein Hund bellt, im Fernseher läuft ein Film. Definitiv nicht die Wohnung, die sich ein Einbrecher aussuchen würde. Genau das, ist auch das Ziel von «Kevin». Das Gerät, das einem dreieckigen Lautsprecher ähnelt, simuliert die typischen Alltagsgeräusche eines fiktiven Mitbewohners. Mit Lichtspielen und Geräuschen soll er Dieben den Eindruck vermitteln, dass jemand zu Hause ist. Steuern lässt sich «Kevin mit einer App.

Ziel in nur 19 Stunden erreicht

Die Idee dafür stammt vom Zürcher Start-up Unternehmen «mitipi» und kann nun definitiv in Produktion gehen. Denn das vor einer Woche lancierte Crowd-funding-Projekt war ein voller Erfolg. Bereits nach 19 Stunden wurde das Finanzierungsziel von 50 000 Franken erreicht. Bis jetzt sind mehr als 86 000 Franken von über 400 Unterstützern zusammengekommen.

Mit dem Erreichen des Zieles hatte der Winterthurer Start-up Gründer Julian Stylianou zwar gerechnet. «Wir haben uns schliesslich eineinhalb Jahre lang vorbereitet», sagt der 31-Jährige. Trotzdem: «Aussergewöhnlich war, wie rasch das Geld zusammengekommen ist.» Nicht nur in der Schweiz ist «Kevin» gefragt, zahlreiche Bestellungen kamen auch aus dem Ausland. Das Start-Up hat bereits angekündigt, bald in die USA expandieren zu wollen. Das Crowdfunding-Projekt läuft noch bis Anfangs März.

Erstellt: 05.02.2018, 17:14 Uhr

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