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Kleinwasserkraftwerkesitzen auf dem Trockenen

Wegen der fehlenden Niederschläge stehen in den Kleinwasserkraftwerken in der Hard und in Töss die Turbinen still. Die Betreiber geraten dadurch unter Druck.

Das Kleinkraftwerk in der Hard wurde umgebaut und hat erst im April dieses Jahres wieder eröffnet.
Das Kleinkraftwerk in der Hard wurde umgebaut und hat erst im April dieses Jahres wieder eröffnet.
Moritz Hager

Die anhaltende Trockenheit der letzten Monate setzt nicht nur der Natur und der Landwirtschaft zu. Auch viele Kleinwasserkraftwerke im Mittelland leiden unter dem Wassermangel. Im Kraftwerk der Gemeinschaft Hard AG in Winterthur steht die Turbine seit Anfang Juli fast ununterbrochen still. Normal seien etwa 70 Tage ohne Stromproduktion pro Jahr, sagt Anlagenwart Rolf Künzle. «2015 stehen wir jetzt schon bei 180 bis 190 Tagen.» Dasselbe Bild bietet sich auch etwas weiter flussaufwärts, wo die Nordstrom GmbH Schaffhausen seit 2008 die Kraftwerke Ober- und Niedertöss betreibt. «Seit August produzieren wir keinen Strom mehr», sagt Inhaber Martin Gisler. «Das war für mich bisher unvorstellbar.»

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