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Klimawandel auch in Winterthur

Der Wahltag hat die Sitzverteilung im Wahlkreis Winterthur ordentlich durcheinander gewirbelt. Zu den Gewinnern zählen Grüne und Grünliberale und FDP, zu den Verlierern SVP, CVP und BDP.

Priska Seiler Graf und Andreas Daurù, das Co-Präsidium der SP-Kantonspartei, nehmen die Wahlergebnisse ohne Begeisterung zur Kenntnis.
Priska Seiler Graf und Andreas Daurù, das Co-Präsidium der SP-Kantonspartei, nehmen die Wahlergebnisse ohne Begeisterung zur Kenntnis.

Vieles ist anders nach diesen Wahlen. Doch die SP bleibt mit 24,1 Prozent die Partei mit dem höchsten Wähleranteil, praktisch gleich viel wie vor vier Jahren. Trotzdem ist Präsident Felix Steger leicht enttäuscht. «Wir hatten uns einen vierten Sitz erhofft. Schade, hat es nicht gereicht.»

Die als Fussballerin bekannte Sarah Akanji (SP) erzielt mit 8557 Stimmen das beste Resultat überhaupt in Winterthur und das viertbeste im Kanton. Dies, obwohl sie lediglich von Position vier auf der SP-Liste gestartet ist. Als Folge davon wird die bisherige Kantonsrätin Susanne Trost Vetter abgewählt. «Das ist schade», sagt Steger, «sie hätte sehr gerne weitergemacht.» In Kauf genommen habe man diese Abwahl aber keineswegs. «Wir wollten einfach eine starke Liste und hofften auf einen Sitzgewinn.»

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