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Künzle schweigt vorerst zur Pensionierungswelle

Noch nie habe er so viele Pensionierungsschreiben unterzeichnet wie in diesem Herbst, sagte der Stadtpräsident in der Budgetdebatte. Jetzt schweigt er vorerst zu den Zahlen – und aus sehr formellen Gründen.

Nächstes Jahr senkt die Pensionskasse der Stadt Winterthur den Umwandlungssatzt – damit ist für ältere Versicherte die Frühpensionierung attraktiver.
Nächstes Jahr senkt die Pensionskasse der Stadt Winterthur den Umwandlungssatzt – damit ist für ältere Versicherte die Frühpensionierung attraktiver.
Johanna Bossart

Was harmlos neues Vorsorgemodell heisst, bringt für die Versicherten der Pensionskasse der Stadt Winterthur (PKSW) ab 2020 grössere Einschnitte in ihrer Altersvorsorge. Der Umwandlungssatz sinkt in mehreren Schritten von heute 6 auf dann noch 5 Prozent; der grösste Schritt, minus 0,6 Prozent, erfolgt im ersten Jahr. Die PKSW vollzieht damit mit einiger Verspätung eine Anpassung an die heutigen Zins- und Rentabilitätsrealitäten. Das schafft für die Stadt als Arbeitgeberin aber ein Problem. Denn obwohl die Senkung gestaffelt und von finanziellen Abfederungsmassnahmen begleitet ist, gibt es ältere Versicherte, für die eine Frühpensionierung finanziell attraktiver ist als weitere Arbeitsjahre. So entsteht eine Pensionierungswelle.

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