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Macher des Albanifests in der Pflicht

Vor kurzem wurde nach langem Warten bekannt, wie viel das Albanifest die Stadt kostet. Nun hat der Gemeinderat einer Leistungsvereinbarung zugestimmt und erwartet Transparenz und Professionalisierung.

Das Komitee des Albanifests soll sich professionalisieren; mit einem neuen Sicherheits-, einem Abfall- und einem Mobilitätskonzept.
Das Komitee des Albanifests soll sich professionalisieren; mit einem neuen Sicherheits-, einem Abfall- und einem Mobilitätskonzept.
Barbara Truninger

Der Gemeinderat hat am Montagabend einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 475 000 Franken für das Albanifest einstimmig angenommen. Der Kredit beinhaltet erlassene Kosten und Gebühren sowie einen Unterstützungsbeitrag von 50 000 Franken. Diese Kosten fielen in etwa auch schon in den vergangenen Jahren an, doch nun werden sie erstmals in einer rechtlich verbindlichen Leistungsvereinbarung geregelt. Bisher herrschte bezüglich der Finanzen des Stadtfestes Intransparenz. Es mussten erst Jahre vergehen, bis die Stadt bezüglich der Albanifest-Kosten reinen Tisch machte. Vor zwei Jahren hatte die Finanzkontrolle das zuständige Sicherheitsdepartement dafür kritisiert.

Die bisherige Finanzierungsregel sei uneinheitlich und unbefriedigend gewesen, sagte SP-Politikerin Bea Helbling von der Sicherheitskommission des Gemeinderats. Sie bekräftige zwar die Bedeutung des Stadtfestes für Winterthur, betonte aber gleichzeitig: «Der Kredit ist keine Defizitgarantie.»

Das Parlament will in vier Jahren über die Entwicklungen informiert werden und es darf künftig auch die Buchführung des privaten Albanifest-Komi­tees einsehen.

Kultur und Festkultur

Verschiedene Gemeinderäte stellten in ihren Voten Forderungen an das Komitee, welches das Stadtfest seit Jahrzehnten organisiert. So soll sich die Veranstaltung professionalisieren; mit einem neuen Sicherheits-, einem Abfall- und einem Mobilitätskonzept. Von linker Seite wurde zudem die Hoffnung geäussert, das Komitee möge sich mit Vorwürfen an die Stadt künftig zurückhalten. Bemängelt wurde, dass sich der Albanifest-Kredit jährlich automatisch erneuert, während andere Kultursubventionen regelmässig den Gemeinderat passieren müssen.

Die zuständige Stadträtin Barbara Günthard-Maier (FDP) sagte, man wolle den Winterthurer Dorfeten bereits diesen Freitag bei einem Treffen ähnliche Vereinbarungen schmackhaft machen.

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