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«Man darf ‹Winterthur› etwas nachtrauern»

Axa ohne «Winterthur»: Was bedeutet das für die ­Versicherung und die Stadt? Firmenchef Antimo ­Perretta versteht eine gewisse Wehmut, sagt aber auch: «Jetzt muss es sein.»

Bei uns auf der Redaktion sorgte der Namenswechsel bei Axa für Diskussionen: einschneidender Entscheid für die Stadt oder belanglose Selbstverständlichkeit? Was sagen Sie?Antimo Perretta:Winterthur liegt uns sehr am Herzen. Viele unserer Mitarbeiter haben schon bei uns gearbeitet, als die Versicherung noch «Winterthur» hiess. Wir haben aber festgestellt, dass die Marke «Winterthur» im Markt nicht mehr so wichtig ist. Heute nennen 39 Prozent der Bevölkerung den Begriff Axa, wenn sie nach einer Versicherung gefragt werden, nur 14 Prozent nennen Axa-Winterthur und nur 10 Prozent «Winterthur». Das bedeutet: Wir sind bekannter als Axa denn als «Winterthur». Das war mit ein Grund, warum wir entschieden, jetzt den Namen zu wechseln.

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